Der Sender zeigt Anfang Juli eine Dokumentation über Boris Jelzins überraschenden Wahlsieg sowie eine sechsteilige Reihe über spektakuläre Kriminalfälle in Zügen.

Dreißig Jahre nach der Wiederwahl von Boris Jelzin widmet sich Histoire TV am Mittwoch, 1. Juli, um 20.50 Uhr der Dokumentation
«1996, hold-up à Moscou». Der von Madeleine Leroyer inszenierte und gemeinsam mit Tim Toidze geschriebene Film untersucht eine der überraschendsten Wahlen der jüngeren russischen Geschichte.
Im Mittelpunkt steht der Präsidentschaftswahlkampf des Jahres 1996. Der gesundheitlich angeschlagene und in der Bevölkerung äußerst unpopuläre Amtsinhaber Boris Jelzin schien damals kaum noch Chancen auf eine Wiederwahl zu besitzen. Sein Herausforderer, der Kommunist Gennadi Sjuganow, profitierte von der Unzufriedenheit vieler Menschen mit den Folgen des Umbruchs nach dem Ende der Sowjetunion. Dennoch gelang Jelzin am Ende ein überraschender Sieg mit fast 54 Prozent der Stimmen. Die Dokumentation geht der Frage nach, wie dieses politische Comeback möglich wurde.
Nur zwei Tage später startet Histoire TV die sechsteilige Dokumentationsreihe
«Les trains du crime». Ab Freitag, 3. Juli, werden ab 20.50 Uhr jeweils mehrere Episoden hintereinander ausgestrahlt. Die von William Simpson geschriebene und inszenierte Reihe beleuchtet historische Mordfälle, die sich an Bord von Zügen oder im Umfeld des Eisenbahnverkehrs ereigneten.