Bestwert für «Bauer sucht Frau International»

Bei der Sendung «Extra» war man in Top-Urlaubsregionen unterwegs, was zu tollen Quoten führte. Danach klärte Julia Weber anhand von Kollegah über antisemitische Songtexte auf.

Am Dienstag lief schon die sechste Folge von «Bauer sucht Frau International» über die deutschen Fernsehschirme. Der Fernsehsender RTL erreichte mit der Ausstrahlung dieses Mal 2,57 Millionen Fernsehzuschauer ab drei Jahren, die Inka Bause in der ganzen Welt sehen wollten. Das war die höchste Reichweite der aktuellen Staffel. Das Programm erreichte einen Marktanteil von 13,2 Prozent. Bei den für die Werbewirtschaft wichtigen Fernsehzuschauern wurden 0,37 Millionen aggregiert, was zu 11,0 Prozent führte – ebenfalls ein Staffelhoch.

Das Infomagazin «Extra» schickte drei Reporterinnen an die Hotspots Barcelona, Amalfiküste und Santorini, die die Lage analysieren sollten. Das Team sprach auch mit einem Tourismus-Professor darüber, wann diese Gebiete einen Kollaps erleiden. Die Sendung aus Köln verbuchte 1,26 Millionen Zuschauer ab drei Jahren, das Format mit Mareile Höppner sicherte sich 11,8 Prozent. Unter den Werberelevanten befanden sich 0,20 Millionen, die zu 10,6 Prozent führten.

Das «RTL Nachtjournal» hatte im Anschluss noch 0,71 Millionen Zuschauer, das Format verbuchte 11,6 Prozent Marktanteil. Die jüngsten Nachrichten sicherten sich 0,13 Millionen, was zu 11,5 Prozent führte. Mit dem Special «RTL Nachtjournal Spezial» wollte man aufklären. Julia Weber erklärte am Beispiel von Rapper Kollegah, wie sich antisemitische Inhalte in Texten und Bildsprache einschleichen. Das ließen sich 0,44 Millionen Menschen nicht entgehen und führte zu 9,1 Prozent. Bei den jungen Erwachsenen wurden 0,09 Millionen und 10,0 Prozent eingefahren.
03.06.2026 08:32 Uhr  •  Fabian Riedner Kurz-URL: qmde.de/172316