Mit «Marinics Freiheit» erweitert die Autorin und Publizistin ihr erfolgreiches Audio-Angebot um ein Analyseformat für gesellschaftliche Debatten.

Die Schriftstellerin, Kolumnistin und Podcasterin Jagoda Marinic erhält ein weiteres Podcast-Format in der ARD. Ab dem 5. Juni erscheint
«Marinics Freiheit» in der Audioplattform ARD Sounds (früher: ARD Audiothek). Der neue Podcast wird im Zwei-Wochen-Rhythmus veröffentlicht und ergänzt den bereits seit fünf Jahren bestehenden Gesprächspodcast «Freiheit Deluxe».
Anders als bei «Freiheit Deluxe», in dem Marinic regelmäßig prominente Gäste zu ihrem persönlichen Verständnis von Freiheit befragt, setzt das neue Format auf kompakte Analysen aktueller gesellschaftlicher und popkultureller Debatten. In Folgen von jeweils 25 bis 30 Minuten will Marinic die Mechanismen hinter kontroversen Diskussionen beleuchten und dabei bewusst auf einfache Lagerlogiken und Empörungsspiralen verzichten.
Jede Episode wird durch einen Gast ergänzt, der eigene Erfahrungen oder besondere Perspektiven zum jeweiligen Thema beisteuert. Ziel sei es, den Hörerinnen und Hörern ein besseres Verständnis dafür zu vermitteln, warum bestimmte Themen gesellschaftlich so emotional diskutiert werden und welche Dynamiken dahinterstehen.
«Marinics Freiheit» erscheint künftig im Wechsel mit «Freiheit Deluxe». Der Gesprächspodcast hat seit seinem Start mehr als 100 Episoden hervorgebracht. Zu den Gästen zählten zuletzt unter anderem Marietta Slomka, Fatih Akin, Anne Brorhilker, Caroline Wahl, Anselm Grün und Angela Merkel. In der aktuellsten Ausgabe ist der Jurist und Politikwissenschaftler Albrecht von Lucke zu Gast. Beide Podcasts entstehen als Gemeinschaftsprojekt von Hessischem Rundfunk, Südwestrundfunk, Westdeutschem Rundfunk und Radio Bremen. Die Federführung liegt beim Hessischer Rundfunk.