Der Bayerische Rundfunk begleitet die Bayreuther Festspiele 2026 mit zahlreichen Live-Übertragungen, Streams, TV-Ausstrahlungen und einer neuen Doku-Serie.

Zum 150. Jubiläum der Bayreuther Festspiele fährt der Bayerischer Rundfunk ein umfangreiches Programm rund um Richard Wagner auf. Ab dem 25. Juli werden Premieren, Konzertabende und die neue „Ring“-Produktion im Radio, Fernsehen, Livestream und in der ARD Mediathek begleitet. Im Mittelpunkt steht die Premiere von „Rienzi“, die am 26. Juli erstmals auf dem Grünen Hügel gezeigt wird. Die musikalische Leitung übernimmt Nathalie Stutzmann, inszeniert wird das Werk von Alexandra Szemerédy und Magdolna Parditka. Die Hauptrollen singen unter anderem Andreas Schager, Gabriela Scherer und Jennifer Holloway.
BR Klassik überträgt die Premiere live im Rahmen des ARD Radiofestivals sowie im Deutschlandradio. Zusätzlich wird die Aufführung als Video-Livestream bei ARD Klassik in der Mediathek angeboten. Eine TV-Aufzeichnung zeigt 3sat am 1. August zur Primetime. Ebenfalls im Fokus steht die neue „Ring“-Produktion unter der musikalischen Leitung von Christian Thielemann. Besonderes Augenmerk liegt dabei auf Klaus Florian Vogt, der innerhalb des Zyklus mehrere zentrale Rollen übernimmt und damit Bayreuther Geschichte schreiben soll. Laut BR setzt die neue Inszenierung stark auf künstliche Intelligenz und historische Bildwelten aus früheren «Ring»-Produktionen.
Ergänzend produziert die ARD die vierteilige Doku-Serie
«The Good, the Bad & the Ego», die ab dem 21. Juli in der Mediathek abrufbar sein wird. Die Reihe von Michael Wende und Andreea Wende versteht sich als psychologisches Porträt von Richard Wagner und beleuchtet den Mythos rund um den Komponisten zwischen Genie, Kultfigur und kontroverser Persönlichkeit. Neben den Live-Übertragungen von „Das Rheingold“, „Die Walküre“, „Siegfried“ und „Götterdämmerung“ sollen auch zahlreiche Hintergrundberichte, Kritiker-Runden und digitale Zusatzformate auf br-klassik.de erscheinen.