Bei den Jungen scheint linear eh nicht mehr viel herauszuholen zu sein. Bei den Über-50-Jährigen wäre zumindest das Erreichen der Millionen-Marke wünschenswert.
Seit 2003 ist die Krimiserie «Navy CIS» in den USA einer der längsten Dauerbrenner und praktisch nicht totzukriegen. Das zeigt sich auch in diversen Ableger-Serien wie
«NCIS Origins», in der die Entwicklung des jungen Jethro Gibbs retrospektiv nachgezeichnet wird. Die Hauptrolle der ursprünglichen Mark Harmon-Figur spielt darin Austin Stowell. Konnte er dienstags um 21.15 Uhr als Lead-Out der Mutterserie Publikum an sich binden?

Zumindest zum Auftakt am Dienstag, den 13. Januar 2026 war dies nicht sonderlich der Fall. Denn für jenen schalteten lediglich 0,12 Millionen werberelevante Krimi-Fans ein, die einen desolaten Anteil von 2,9 Prozent in der Zielgruppe mitbrachten. Insgesamt liefs mit maximal 0,79 Millionen zu blassen 3,5 Prozent auch nicht wirklich dolle – die Mutterserie lag in der Vorstunde immerhin noch auf der Millionenschwelle.
Ein leichter Anstieg konnte dann in Woche zwei am 20. Januar 2026 verbucht werden: Die Zielgruppen-Anstieg hielt sich mit 0,14 Millionen dennoch in argen Grenzen. Der Marktanteil kletterte zwar, aber auch nur auf weiter behäbige 4,1 Prozent. Am Gesamtmarkt sah es in Anbetracht 0,83 Millionen und 4,0 Prozent gerade so ok aus.
In der Folgewoche erhöhte sich die Gesamtreichweite weiter auf akzeptable 0,95 Millionen, die zumindest an der Millionen-Hürde kratzten – der Anteil sank trotzdem ein bisschen auf 3,9 Prozent. Stärkere Verluste bezüglich der Jüngeren, wo man auf ganz üble 2,0 Prozent (0,11) donnerte. Auf diesem verheerenden Niveau verharrte man weiter sieben Tage später am 3. Februar wegen 2,3 Prozent (0,12 Millionen) bei den 14-49-Jährigen.

Die letzten drei Folgen der von Runde 2 im Zeitraum 17. Februar bis 7. April machten schließlich zumindest leicht verbesserte Werte bei den Jüngeren möglich. Die Anteile stiegen folglich in eine Range zwischen 4,9 und 4,3 Prozent bei Reichweiten zwischen 0,21 und 0,13 Millionen – richtig befriedigend war das alles weiter nicht. Zumindest recht in Ordnung sah es in diesen Schlusswochen am Gesamtmarkt aus, wo 0,94 Millionen am 31. März und 0,79 Millionen am 7. April zustande kamen. Die Anteile beliefen sich auf 4,4 und 4,1 Prozent.
Unterm Strich kommen in der Endabrechnung Durchschnittszahlen von grottigen 3,6 Prozent (0,15 Millionen) bei den Jüngeren sowie halbwegs verschmerzbaren, aber nicht euphorischen 3,8 Prozent (0,85 Millionen) bei den über 50-Jährigen auf. Während hier bei den Jüngeren linear eh nicht mehr viel herauszuholen scheint, wäre bei den Über-50-Jährigen zumindest das Andocken an die Millionen-Marke wünschenswert. Vermutlich setzt der Sender die Staffel im Herbst fort.