Erwähnenswert ist, dass Nischensender DMAX mit Rettungs-Dokusoaps nach 21.15 Uhr stärker performte als RTLZWEI zur Primetime.

Am dieswöchigen Donnerstag weitestgehend gewohntes Bild in der Primetime: Wie letzte Woche war es also das Erste Deutsche Fernsehen mit der Ermittlungs-Reihe
«Der Zürich-Krimi», die trotz Wiederholung die höchste Reichweite holte. Denn die Produktion triggerte nochmal 4,17 Millionen, sehr gute 20,8 Prozent ab drei Jahren resultierten daraus. Die Jüngeren waren in magerer Anzahl vertreten – 5,3 Prozent bei 0,19 Millionen wurden gemessen.
Mit seinen Resultaten sehr zufrieden sein konnte Sat.1, wo
«ran Fußball: Relegation Bundesliga» übertragen wurde. Letztlich fieberten ab 20.30 Uhr im Schnitt bereits sehr gute 18,1 Prozent bei 0,65 Millionen der Zielgruppenzuschauenden mit - Rang eins in diesem Segment. Gesamtzuschauende waren zunächst zu 2,68 Millionen dabei, die ebenfalls deutlich überdurchschnittliche 13,3 Prozent brachten - Platz zwei hinter dem ARD-Krimi. Die zweite Halbzeit ab 22.00 Uhr steigerte sich noch weiter auf 0,87 Millionen Jüngere bei ganz tollen 22,9 Prozent. Insgesamt gings auch deutlich hoch auf klasse 17,6 Prozent durch 3,35 Millionen.
Auf einen enttäuschenden Rang drei bei allen ist das ZDF mit der Reihe
«Merz gegen Merz» nur gelangt. Insgesamt waren erschreckend niedrige 1,91 Millionen zu wahrlich ernüchternden 9,5 Prozent dabei - ein Tiefschlag. In der jüngeren Gruppe wies der Sender auch nur sehr limitierte 5,1 Prozent durch 0,18 Millionen auf. Bei den 14-49-jährigen auf die zweitbeste Position kam ProSieben, wo
«Germany's Next Topmodel» zum Halbfinale in den vorläufigen Over-Nights aber zunächst keinen Push zeitigte, weil bei der Ausstrahlung solide 13,0 Zielgruppen-Prozent durch nur leicht erhöhte 0,45 Millionen herauskamen. Am Gesamtmarkt mobilisierte das Casting 1,12 Millionen zu in Ordnung gehenden 6,0 Prozent.
Überraschend noch vor dem Muttersender war Vox zugegen, wo das 2017er-Reboot
«Jumanji: Willkommen im Dschungel» programmiert wurde. An diesem Abend als noch recht passabel zu wertende 7,0 Prozent (0,25 Millionen) standen auf dem Tableau. Insgesamt ließen 0,69 Millionen zu 3,6 Prozent bloß ein überschaubares Ergebnis zu. Der eigentlich größere Kanal RTL verblieb mit dem Schubert-Neustart
«Feste der Comedy» deutlich unter seinen Möglichkeiten ob ernüchternder 6,4 Prozent der 14-49-Jährigen anhand 0,22 Millionen. Insgesamt ermöglichte die Premiere wenigstens 1,00 Millionen zu durchwachsenen 5,5 Prozent.
Im Hause Kabel Eins ging es mit einer neuen Folge
«Morlock Motors» erneut etwas gedrosselt zu: Der Anteil kam auf d'accord gehende 5,0 Prozent durch 0,18 Millionen in der Zielgruppe - für die erfolgsverwöhnte Sendung sind das aber (wie letzte Woche) mittelmäßige Ergebnisse. Am Gesamtmarkt standen die Schrauber wegen 3,4 Prozent anhand 0,68 Millionen etwas merklich optimierter da. Für eigene Relationen ausbaufähig war RTLZWEI mit dem Filmklassiker
«Ghostbusters» unterwegs. Der Streifen begeisterte nur verhaltene 3,6 Zielgruppen-Prozent zu 0,13 Millionen - keine Katastrophe, jedoch auch nicht gut. Mit Bezug zur älteren Zuschauerschaft lassen bloß Größenordnungen von ganz niedrigen 1,6 Prozent bei 0,32 Millionen konstatieren.
Erwähnenswert ist abschließend, dass Nischensender DMAX mit Rettungs-Dokusoaps nach 21.15 Uhr gar stärker performte als RTLZWEI zur Primetime - während
«Notaufnahme: Samstagnacht» zunächst lobenswerte 3,7 Prozent (0,14 Millionen) bei den Jüngeren aufwies, steigerte sich
«Helicopter ER - Rettung aus der Luft» nach 22.00 Uhr sogar noch auf klasse 5,7 Prozent (0,17 Millionen) in dieser Altersklasse.