Das Turnier ist nicht nur für die deutsche Mannschaft eine Katastrophe, auch die Quoten im linearen Fernsehen sind enttäuschend.

Die Eishockey-Weltmeisterschaft in der Top-Division findet in diesem Jahr in der Zürcher Swiss Life Arena und in Freiburgs BCF-Arena statt. Nur jeweils 10.000 und 7.500 Menschen können in den Hallen Platz nehmen. Weder für den übertragenden Fernsehsender ProSieben noch für das deutsche Team sah es zuletzt gut aus. Am Freitag verlor man 3:1 gegen Finnland, am Sonntag unterlag man 0:2 gegen Lettland. Am Montag versohlte die Schweiz Deutschland mit 1:6.
Die Partie gegen die Vereinigten Staaten von Amerika stand unter keinem guten Stern (4:3 n. P). Bereits die halbstündige Vorberichterstattung wollten ab 19.55 Uhr nur 0,43 Millionen Menschen sehen, die Marktanteile lagen bei 2,2 Prozent bei allen sowie 3,9 Prozent bei den jungen Erwachsenen. Das erste Drittel erreichte 0,88 Millionen Zuseher, der Marktanteil lag bei guten 4,3 Prozent. Bei den für die Werbewirtschaft wichtigen Zuschauern wurden lediglich 0,20 Millionen eingefahren, das führte zu 5,8 Prozent.
Beim zweiten Drittel sah es für die Deutschen nicht besser aus: Weder das Team noch ProSieben war mit 0,61 Millionen Menschen zufrieden. Die Marktanteile bewegten sich bei allen bei 2,7 Prozent und bei 3,0 Prozent bei den jungen Erwachsenen. Die Reichweite bei den 14- bis 49-Jährigen wurde mit 0,13 Millionen bemessen. Franz Büchner hatte am Ende noch 1,06 Millionen Zuschauer, der Marktanteil wuchs auf 6,1, vermutlich sind ein paar Zuschauer vom Freiburg-Match zu ProSieben gewechselt. Mit 0,23 Millionen jungen Zusehern generierte ProSieben maue 6,4 Prozent.
Eine neue Ausgabe von
«Schäm dich Reich!» punktete ab 23.15 Uhr nicht. Lediglich 0,15 Millionen Menschen sahen zu, dies fungierte zu einem Marktanteil von 1,5 Prozent. Bei den jungen Erwachsenen wurden 0,06 Millionen eingefahren, was zu 2,8 Prozent führte. Die Wiederholung von
«TV total» sahen 0,07 Millionen Zuschauer. Bei den Umworbenen erreichte Sebastian Pufpaff noch 0,02 Millionen, das brachte 2,2 Prozent.