Am Vorabend sammelten Fußball-Zusammenfassungen eine Menge Fans ein - auch zur Primetime blieben viele trotz eines alten Ermittlungsfalls dabei.
Nachdem schon am Samstag der quotenträchtige «Bundesliga»-Endspurt bei den Männern wieder besonders spannend zuging, sah es am gestrigen Sonntag, den 17. Mai, in der «2. Liga» nicht minder dramatisch aus. Schließlich kämpften am Tabellen-Ende die Vereine aus Fürth, Bielefeld, Braunschweig und Düsseldorf ganz dicht beieinander gegen den Abstieg. Letztendlich waren tatsächlich drei von ihnen exakt punktgleich - die Fortuna musste wegen der schlechteren Tordifferenz den bitteren Gang in die 3. Liga antreten. Doch auch am anderen Tabellen-Pol war eine Menge Spektakel drin, denn der kleine Dorfclub SV Elversberg schaffte den erstmaligen Bundesliga-Aufstieg.
In der Primetime handelte es sich im Ersten dann nur um eine «Tatort»-Wiederholung des Möhring-Falls "Schweigen". Insgesamt dennoch überlegene 4,99 Millionen Leute des Gesamtpublikums waren dabei, die einen standesgemäßen Marktanteil von 22,0 Prozent zur Anstalt beförderten - natürlich nicht ganz so prall, wie Erstausstrahlungen, für einen Re-Run aber sehr vorzeigbar. Deutlich nachgelassener die Lage bei den Jüngeren, die zu noch überdurchschnittlichen 12,7 Prozent (0,54 Millionen) die Ausstrahlung wählten - für Tatort-Verhältnisse ist dies aber ungewohnt gewöhnlich. Anschließend kam «Caren Miosga». Verfolgen wollten die politischen Diskussionen noch 2,27 Millionen Menschen bei merklich gesunkenen aber noch passablen 12,4 Prozent Anteil am Gesamtmarkt. Von den 14-49-Jährigen waren es ordentliche 8,3 Prozent ob 0,29 Millionen.