«Océania – Les gardiens de l'océan»: Ushuaïa TV zeigt Dokumentation über bedrohte Pazifikwelten

Der französische Dokumentationssender widmet sich den Folgen des Klimawandels im Pazifik und begleitet Menschen, die ihre Inselwelten schützen wollen.

Ushuaïa TV zeigt am 8. Juni um 20.50 Uhr die 90-minütige Dokumentation «Océania – Les gardiens de l'océan». Der Film von Raynald Merienne beschäftigt sich mit den Folgen des Klimawandels und der Umweltzerstörung im Pazifikraum. Im Mittelpunkt stehen Bewohner verschiedener Inselregionen, die sich gegen steigende Meeresspiegel, Plastikverschmutzung und Überfischung stemmen. «Océania – Les gardiens de l'océan» wurde beim Festival von Luchon 2026 bereits mit dem Publikumspreis ausgezeichnet.

Die Dokumentation führt unter anderem nach Neukaledonien, Wallis-et-Futuna, Polynesien, auf die Osterinsel sowie nach Hawaii. Dort begleiten die Kameras Menschen, die traditionelle kulturelle Praktiken mit modernem Naturschutz verbinden, um ihre Lebensräume sowie die außergewöhnliche Tier- und Pflanzenwelt Ozeaniens zu bewahren. Der Film versteht sich dabei nicht nur als Naturdokumentation, sondern auch als Appell für einen bewussteren Umgang mit den Ozeanen.

Bereits einen Tag zuvor, am 7. Juni um 20.50 Uhr, strahlt Ushuaïa TV außerdem die 52-minütige Dokumentation «Mobula, la légende des diables» aus. Der Film von Pierre-Etienne Larrous und Pierre Léo Paul Martinet begleitet drei Meeresbiologen vor der Küste Korsikas. Dort versuchen sie, die Existenz einer außergewöhnlichen Ansammlung von sogenannten „Teufelsrochen“ wissenschaftlich zu dokumentieren. Die bedrohten Meerestiere gelten als stark gefährdet und stehen im Mittelpunkt einer Expedition, die langfristig besseren Schutz ermöglichen soll.
15.05.2026 09:29 Uhr  •  Fabian Riedner Kurz-URL: qmde.de/171763