arte zeigt XXL-Dokumentation über die amerikanische Revolution

Der Kultursender widmet sich in der Nacht zum Sonntag ausführlich der Entstehung der Vereinigten Staaten.

Der deutsch-französische Kanal arte setzt Ende Juni auf einen außergewöhnlich langen Dokumentationsabend. Am Samstag, 27. Juni 2026, startet um 20.15 Uhr die sechsteilige Reihe «Die amerikanische Revolution: Geburtsstunde der USA», die bis in die frühen Morgenstunden gegen 7.50 Uhr ausgestrahlt wird. Hinter dem Projekt stehen die renommierten Dokumentarfilmer Ken Burns, Sarah Botstein und David Schmidt. Die Produktion aus dem Jahr 2025 verbindet historische Analysen mit aufwendig inszenierten Bildern und ordnet die Ereignisse als Wendepunkt der Weltgeschichte ein. Arte stellt die sechs Teile bereits ab dem 22. Juni 2026 online zur Verfügung.

Die Reihe zeichnet die Entwicklung der nordamerikanischen Kolonien vom politischen Konflikt mit Großbritannien bis hin zur Gründung der Vereinigten Staaten nach. Zum Auftakt schildert die erste Folge „Im Namen der Freiheit“ die Eskalation des Widerstands gegen die britische Krone zwischen 1754 und 1775. Themen sind unter anderem die Streitigkeiten um Steuern, Landrechte und politische Selbstbestimmung sowie die berühmte Boston Tea Party und die ersten militärischen Auseinandersetzungen in Massachusetts.

Direkt im Anschluss folgt um 22.05 Uhr die zweite Episode „Land der Ideale“. Im Mittelpunkt stehen diesmal die Bildung der Kontinentalarmee unter Führung von George Washington sowie die Verabschiedung der amerikanischen Unabhängigkeitserklärung im Juli 1776. Die Dokumentation zeigt, wie aus zunächst zerstrittenen Kolonien eine gemeinsame Revolutionsbewegung entstand.

Die inzwischen zum Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg ausgewachsene Rebellion steht vor einem um Mitternacht vor einem entscheidenden Gefecht: Die britischen Hauptstreitkräfte und die Royal Navy nähern sich New York. General Washington bereitet sich auf die Verteidigung vor, insbesondere auf einen Angriff über den Seeweg. Doch die Schlacht von Long Island wird zur bisher größten Niederlage für die Aufständischen, die nur knapp entkommen können und die nächsten Monate auf der Flucht verbringen. Ende Dezember sammelt sich Washingtons Kontinentalarmee und beschließt, einen Außenposten in Trenton, New Jersey, anzugreifen.
16.05.2026 11:49 Uhr  •  Fabian Riedner Kurz-URL: qmde.de/171732