Hielt sich das Erste zum Auftakt der «ESC»-Woche mit einer entsprechenden Doku vorne, oder eroberte ein ZDF-Krimi das Zepter zurück?
Das Zweite Deutsche Fernsehen setzte am gestrigen Montag, den 11. Mai, seine Krimi-Reihe mit Milan Peschel fort. Der bekannte deutsche Schauspieler verkörpert in «Danowski» den gleichnamigen Kommissar Adam Danowski. Weiter ging es also mit dem neuen Fall unter dem Titelzusatz "Neunauge". Anna Tebbe verfasste das Drehbuch nach dem Roman von Till Raether. Konkurrenz bekam man jedoch von einer «ESC»-Doku.
Bei der ARD-Konkurrenz handelte es sich um 20.15 Uhr wie erwähnt um die Musik-Doku «70 Jahre ESC - More than Music». Insgesamt deutlich unterlegene 2,18 Millionen Leute des Gesamtpublikums wollten sich einstimmen lassen und beförderten einen enttäuschend einstelligen Anteil von 9,7 Prozent zur Anstalt. Wesentlich erfreulicher die Lage bei den Jüngeren, die zu klasse 13,9 Prozent (0,57 Millionen) die Ausstrahlung wählten - sogar der Sieg in dieser Altersklasse. Danach hielt sich «Hart aber fair» recht beständig: Insgesamt noch 9,4 Prozent zu 1,67 Millionen blieben dran. Bei den Jüngeren hielt der Talk die Resonanz schön über den Normwerten, weil 0,31 Millionen Junge gute 9,3 Prozent markierten. Zur Late-Prime nach 23.00 Uhr sendete die Anstalt übrigens noch eine weitere Musik-Doku: «Boney M. - Disco. Macht. Legende» konnte ob 13,4 Prozent (0,97 Millionen Ältere) wie 9,0 Prozent (0,15 Millionen Jüngere) auch tatsächlich ordentlich aufspielen.