Bei den Jüngeren: «Schlag den Star» deutlich vor «DSDS»-Finale

Von den Quoten her stand man vor der Herausforderung, die Zweistelligkeit zu halten.

ProSieben hat die Kandidaten-Konstellation der nächsten Live-Show von «Schlag den Star» nach männlichen Duellen rein weiblich besetzt. Gestiegen ist sie an diesem Samstag, den 9. Mai ab 20.15 Uhr. Darin traten zum einen die beiden Let's Dance-Gesichter Ekaterina Leonova und Isabel Edvardsson an, die ein Team ausmachten. Zum anderen Vanessa Mai und Lola Weippert bildeten ein Duo, das die Gegnerinnen-Seite konstituierte. Von den Quoten her standen sie alle vor der Herausforderung, die Zweistelligkeit zu halten, die das Modedesigner/Fußballer-Duell im April zurückerobern konnte.

Schauen wir auf die Quoten, dann war die Live-Produktion aus Köln mehr als in der Lage, die zweistelligen Dimensionen zu halten. Sogar weiter erhöhte 0,35 Millionen Fans aus der wichtigen Zielgruppe zwischen 14 und 49 Jahren ermöglichten «SdS» dieses Mal einen richtig schönen Anteil von 14,6 Prozent – das war der beste Zielgruppen-Wert seit etwa einem Jahr, der auch einen Rang vor dem einstelligen DSDS besorgte, jedoch etwas hinter dem ARD-Quiz lag. Immerhin recht ordentlich fielen bei ProSieben die Quotenanteile beim Gesamtpublikum aus: Hier waren akzeptable 6,2 Prozent im Angesicht von 0,82 Millionen vertreten - die Millionen-Marke riss man jedoch nicht und lag in diesem Segment hinter RTL, ARD und ZDF.

Tagsüber gab es bei den Unterföhringern abermals «Die Simpsons» in Dauerrotation zum Wiederkäuen. Die dazugehörigen Prozentwerte bei den Werberelevanten bewegten sich zunächst in einer blassen bis mittelprächtigen Dimension von 5,8 bis 7,7 Prozent bei 0,07 bis 0,10 Millionen. Ab 17.15 Uhr wurde es bis zu den News aber zweistellig mit bis zu vernünftigen 10,7 Prozent (0,14 Millionen). Nach der News-Unterbrechung um 18.00 Uhr konnte die gelbe Familie daran aber nicht mehr anknüpfen und fiel tröpfchenweise über neun, dann acht bis auf sieben Prozent zurück (maximal 0,17 Millionen). Die Resultate mit Bezug zur Gesamtzuschauerschaft beliefen sich auf eine sehr niedrige Flughöhe um beständig ein Prozent bei 0,08 Minimum und maximal 0,23 Millionen.
10.05.2026 08:34 Uhr  •  Mario Thunert Kurz-URL: qmde.de/171615