Bei «Tracing Light» handelt es sich um eine Dokumentation von Thomas Riedelsheimer.

Das Phänomen Licht beschäftigt Kunst und Wissenschaft seit Jahrhunderten. Was ist Licht genau, wie entsteht es, wie lässt es sich exakt beschreiben, und wie wird es zu einem Medium der Kunst? In
«Tracing Light – Die Magie des Lichts» taucht der Filmemacher Thomas Riedelsheimer bei 3sat ins Thema ein: Der Sender verspricht faszinierende Lichtaufnahmen sowie Beobachtungen und Erkenntnisse von Forschenden und Kunstschaffenden. 3sagt zeigt den Dokumentarfilm am Montag, 11. Mai 2026, 22.25 Uhr, und vom 11. Mai bis zum 9. August 2026 in der 3satMediathek. Premiere feierte die Produktion übrigens 2024 als Eröffnungsfilm von DOK Leipzig, dem Internationalen Festival für Dokumentar- und Animationsfilm.
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«Tracing Light» führt Thomas Riedelsheimers Reise ihn von den Äußeren Hebriden Schottlands über das Advanced Research Center der Universität Glasgow bis zum Max-Planck-Institut in Erlangen. Riedelsheimer bringt Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit Künstlerinnen und Künstlern zusammen, die mit Licht arbeiten: Daniele Faccio und seine Extreme Light Group an der Universität Glasgow, die Künstlerduos Semiconductor und Brunner/Ritz, das Team von Pascal Del'Haye am Max-Planck-Institut für die Physik des Lichts, die Landart-Künstlerin Julie Brook.
Zwischen Superzeitlupen, Laserkicker und Quantentheorie widmen sie sich in ihrer wissenschaftlichen beziehungsweise künstlerischen Forschung grundlegenden Fragen: Was ist Licht? Was hat es mit dem Welle-Teilchen-Dualismus auf sich? Wie verhalten sich Photonen? Und was ist mit der kosmischen Hintergrundstrahlung, die noch heute vom Urknall übriggeblieben ist und die sich laut Daniele Faccio im statischen Rauschen alter Fernsehgeräte bemerkbar machte?