Drehstart für Beatles-Serie «Hamburg Days»

Christian Schwochow erzählt in der sechsteiligen Dramaserie die frühen Hamburger Jahre der Beatles.

Für die neue Dramaserie «Hamburg Days» haben kürzlich die Dreharbeiten begonnen. Die sechsteilige Produktion basiert auf Teilen der Autobiografie des Musikers und Künstlers Klaus Voormann und erzählt die frühen Jahre der Beatles in Hamburg, lange bevor die Band weltweit berühmt wurde. Gedreht wird in den kommenden Wochen in Hamburg, München und Liverpool.

Showrunner der Serie ist Christian Schwochow, der bereits für Produktionen wie «The Crown» oder «Bad Banks» verantwortlich war. Die Drehbücher stammen von Headautor Jamie Carragher, der zuvor unter anderem an «Succession» beteiligt war. Gemeinsam mit Laura Lackmann übernimmt Schwochow auch die Regie.

In den Hauptrollen sind Rhys Mannion als John Lennon, Ellis Murphy als Paul McCartney und Harvey Brett als George Harrison zu sehen. Louis Landau verkörpert Stu Sutcliffe, Patrick Gilmore spielt Pete Best und Casper von Bülow übernimmt die Rolle von Klaus Voormann. Astrid Kirchherr wird von Luna Jordan dargestellt. Außerdem gehören Laura Tonke, Trystan Pütter und Max von der Groeben zum Ensemble.

Die Serie spielt Anfang der 1960er Jahre im Hamburger Stadtteil St. Pauli. Dort begegnen Klaus Voormann und Astrid Kirchherr einer jungen, chaotischen Band aus Liverpool, aus der später die Beatles werden sollen. Im Mittelpunkt steht die Atmosphäre der Hamburger Clubszene, die maßgeblich zur Entwicklung der Band beigetragen haben soll. Produziert wird «Hamburg Days» von W&B Television und Turbine Studios für AGC Television, das ZDF und die BBC. Klaus Voormann selbst begleitet das Projekt als Berater. Für die musikalische Gestaltung ist BAFTA-Preisträger David Holmes verantwortlich. Die BBC hat die Serie bereits für BBC One und BBC iPlayer erworben, während das ZDF die Ausstrahlung in Deutschland übernimmt.
08.05.2026 08:29 Uhr  •  Fabian Riedner Kurz-URL: qmde.de/171595