Sorgt der Kroatien-Wechsel für gesteigertes Interesse?

Beim ARD-Krimi stand gestern ein Abschied in der Besetzung an. Aber auch auf Lena Lorenz, Markus Lanz, Karl Lauterbach und Robin Alexander fällt die Betrachtung.

Das Erste Deutsche Fernsehen setzte am gestrigen Donnerstag, den 7. Mai, seine Krimi-Reihe mit Jasmin Gerat fort. Die bekannte deutsche Schauspielerin verkörpert in «Der Kroatien-Krimi» Chefermittlerin Stascha Novak bei der Mordkommission Split. Neuerungen hingegen vollzogen sich an ihrer Seite: Romina Küper (Bild oben, links) wird Nachfolgerin von Lenn Kudrjawizki. Sorgte der Wechsel nun für gestiegenes Interesse?

Blickt man auf die Sehbeteiligung, kann eine absolut vorzeigbare Performance attestiert werden – zwar verblieb man mit 4,32 Millionen bei 20,0 Prozent etwas unter fünf Millionen, dennoch kann die ARD damit klar zufrieden sein. Zudem auch deshalb, weil man sich im Vergleich zum vorigen Fall (4,10 Millionen/20,4 Prozent) von der Reichweite trotz Fußball sogar etwas steigern konnte. Beim jüngeren Publikum war indes nur eine ausbaufähige Resonanz zu spüren, die sich in 6,8 Prozent (0,25 Millionen) äußerte.

Später gingen noch «Panorama» und «extra 3» auf Sendung. Erstgenanntes interessierte wiederum 2,08 Millionen Menschen bei mittelmäßigen 10,5 Prozent Anteil am Gesamtmarkt. Von den 14-49-Jährigen waren es ganz schwache 3,2 Prozent bei 0,12 Millionen. Ehring konnte nach den Nachrichten dann zumindest etwas erhöhte Anteile generieren angesichts 1,58 Millionen gesamt zu 12,1 Prozent wie 0,24 Millionen Jüngere zu soliden 9,3 Prozent - vernünftige Werte, wenn man zudem bedenkt, dass man sich anfangs noch mit dem Freiburg-Abpfiff überschnitt.

Bei der ZDF-Konkurrenz handelte es sich um 20.15 Uhr um die Heimat-Serie «Lena Lorenz». Insgesamt unterlegene 3,44 Millionen Leute des Gesamtpublikums waren dabei und beförderten einen trotzdem klar respektablen Anteil in Höhe 16,0 Prozent zur Anstalt - die Drei-Millionen-Hürde gerissen zu haben, kann Zufriedenheit auslösen. Verhaltener die Lage bei den Jüngeren, die zu gerade so mäßigen 7,0 Prozent (0,26 Millionen) die Ausstrahlung wählten. Danach hielt sich das «heute journal» bei 3,01 Millionen zu vorzeigbaren 15,2 Prozent. Bei den Jüngeren war sogar eine ganz kleine Steigerung auf 0,27 Millionen und 7,2 Prozent drin. Ab 23.15 Uhr kam die Talksendung «Markus Lanz» mit den zwei Stammgästen Karl Lauterbach und Robin Alexander auf jeweils gute 16,8 Prozent gesamt und 10,9 Prozent der Jüngeren. Verantwortlich waren dafür 1,36 sprich 0,18 Millionen.
08.05.2026 09:09 Uhr  •  Mario Thunert Kurz-URL: qmde.de/171559