Die neue Show von ProSieben konnte weder mit Musikern von heute noch von gestern überzeugen.

Am 25. April und am 2. Mai öffnete ProSieben die Bühne für «Staying Alive – Stars singen mit Legenden». In der von Banijay produzierten Fernsehshow wurden eher mittelmäßige TV-Sternchen mit musikalischer Vergangenheit zum Duett mit echten US-Legenden geladen. Das Konzept hörte sich nicht nur mau an, auch die Einschaltquoten waren enttäuschend.
Die Auftaktshow Ende April sahen lediglich 0,69 Millionen Fernsehzuschauer, wovon 0,19 Millionen zwischen 14 und 49 Jahre alt waren. Anfang Mai schalteten dann nur noch 0,51 Millionen ein, auch bei den Werberelevanten waren nur noch 0,14 Millionen dabei. Auch wenn ProSieben das Aus bislang nicht verkündet hat, dürfte die Sendung kaum Chancen auf eine Wiederbelebung haben.
Mario Thunert und Fabian Riedner erkunden beim Quotenmeter-Podcast, ob die Produktionsfirma mit Whitney Houston, Elvis Presley und Freddie Mercury dank künstlicher Intelligenz Leichenfledderei betrieben hat. Außerdem werfen die beiden einen kritischen Blick auf die No Angels oder Samu Haber, die der Sender für das Projekt gewinnen konnte. Mit «The Tribute – Die Show der Musiklegenden» gab es bereits im Herbst 2024 eine ähnliche Show, in der aktuelle Musiker die Hits verstorbener Ikonen interpretierten – damals scheiterte das Format in Sat.1.