«Terra X»: Leon Windscheid geht dem Geheimnis der Liebe auf den Grund

Der ZDF-Wissenschaftsabend widmet sich einem der ältesten und zugleich rätselhaftesten Gefühle der Menschheit.

In einer neuen Ausgabe von «Terra X», die am Sonntag, den 31. Mai 2026, um 19:30 Uhr im ZDF gezeigt wird, geht es um die Liebe. Die Dokumentation „Liebe – Wie sie kommt” von Greta Buschhaus und Luzia Niedermeier ist der Auftakt eines Zweiteilers und steht seit dem 29. Oktober 2025 in der Mediathek zum Abruf bereit. Im Mittelpunkt steht die Frage, warum Menschen sich verlieben und was dabei im Körper und im Gehirn geschieht.

Durch die Sendung führt Psychologe Leon Windscheid, der sich auf eine weltweite Spurensuche begibt. Er spricht mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, untersucht neurowissenschaftliche Erkenntnisse und blickt gemeinsam mit Expertinnen und Experten hinter die Mechanismen der Verliebtheit. Stationen seiner Reise sind unter anderem Städte wie Tokio, Rom, London, Zürich und Berlin.

Die Dokumentation zeigt, dass Liebe nicht nur ein emotionales, sondern auch ein biologisches und kulturelles Phänomen ist. Sie kann euphorisieren, aber auch verunsichern – und hat gleichzeitig eine zentrale Bedeutung für die Entwicklung der Menschheit. Windscheid beleuchtet, warum Menschen oft scheinbar willenlos handeln, wenn sie verliebt sind, und ob sich dieser Prozess überhaupt beeinflussen lässt. Neben wissenschaftlichen Erkenntnissen greift «Terra X» auch historische und gesellschaftliche Perspektiven auf. So wird etwa deutlich, dass sich bereits vor 2000 Jahren Dichter wie Ovid mit der Liebe auseinandersetzten. Der zweite Teil des Zweiteilers, «Liebe – Wie sie bleibt», ist für Sonntag, den 7. Juni 2026, um 19:30 Uhr im ZDF angekündigt.
10.05.2026 07:04 Uhr  •  Fabian Riedner Kurz-URL: qmde.de/171533