Roku dreht ins Plus

Das Streamingunternehmen hat sich in den vergangenen zwölf Monaten hervorragend entwickelt und schreibt endlich schwarze Zahlen.

Am Donnerstag legte das Unternehmen die aktuellen Quartalszahlen vor. In den Monaten Januar, Februar und März 2026 verbuchte das Unternehmen einen Umsatz von 1,249 Milliarden US-Dollar. Das ist ein Plus von 22 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Im Vorjahr wurden 1,021 Milliarden US-Dollar erwirtschaftet. Der Gewinn vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (EBITDA) stieg von 56,0 auf 148,4 Millionen US-Dollar, das Nettoeinkommen stieg von -57,7 auf 51,8 Millionen US-Dollar.

Hauptumsatztreiber bleibt das Werbegeschäft: Roku verbesserte den Umsatz von 482,8 auf 612,7 Millionen US-Dollar, die Bezahldienste legten von 398,0 auf 518,5 Millionen US-Dollar zu. Die Geräte sind weiterhin ein Problem: Der Umsatz sank von 139,9 auf 117,6 Millionen US-Dollar. Die Ausgaben stiegen von 502,8 auf 513,2 Millionen US-Dollar. Das Marketingbudget schrumpfte von 223,7 auf 221 Millionen US-Dollar.

„Wir haben ein hervorragendes erstes Quartal hinter uns. Der Plattformumsatz stieg im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 28 %, angetrieben durch die Stärke in den Bereichen Werbung und Abonnements – zwei Geschäftsbereiche, die wir nun separat ausweisen, um Investoren einen besseren Einblick in unser Geschäft zu geben. Wir haben unsere Rentabilität weiter gesteigert und einen Nettogewinn von 86 Millionen US-Dollar, ein bereinigtes EBITDA von 148 Millionen US-Dollar (ein Anstieg von 165 % im Vergleich zum Vorjahreszeitraum) sowie einen neuen Rekordwert beim freien Cashflow (TTM) erzielt. Im Rahmen unseres Aktienrückkaufprogramms im Umfang von 400 Millionen US-Dollar haben wir im ersten Quartal Aktien im Wert von 100 Millionen US-Dollar zurückgekauft, womit sich der Gesamtbetrag seit dem dritten Quartal auf 250 Millionen US-Dollar beläuft. Diese Ergebnisse bestätigen unseren Kurs, ein zweistelliges Wachstum des Plattformumsatzes aufrechtzuerhalten, die Margen zu steigern und unsere Leitkennzahl, den freien Cashflow pro Aktie, zu erhöhen.“
30.04.2026 22:14 Uhr  •  Fabian Riedner Kurz-URL: qmde.de/171385