Das Debüt der Ermittler performte etwas überraschend deutlich unter dem Niveau sonstiger ARD-Krimis - man verblieb im Drei-Millionen-Bereich.
Gestern (20. April) kam es im Ersten zu einer Krimi-Premiere. Denn bei der Anstalt stand erstmals die Ausstrahlung der neuen Reihe «Der Saarland-Krimi» an, deren Debüt-Fall unter dem Titelzusatz "Bruder, Liebe, Tod" firmierte. Die Hauptrollen übernehmen übrigens Aram Arami und Olga von Luckwald. Konnten sie ein weiteres Erfolgsmodell unter den Krimis bilden?
Bei der ZDF-Konkurrenz handelte es sich um 20.15 Uhr um die Heimat-Serie «Lena Lorenz». Insgesamt etwas unterlegene 2,97 Millionen Leute des Gesamtpublikums waren dabei und beförderten einen zumindest passablen Marktanteil von 14,9 Prozent zur Anstalt - hier wäre die Drei-Millionen-Hürde sicherlich das angepeilte Mindest-Ziel gewesen. Unterdurchschnittlicher die Lage bei den Jüngeren, die zu durchwachsenen 6,0 Prozent (0,20 Millionen) die Ausstrahlung wählten. Danach hielt sich das «heute journal» bei 2,64 Millionen zu d'accord gehenden 13,7 Prozent. Bei den Jüngeren war sogar eine Steigerung auf 0,32 Millionen und solide 8,7 Prozent drin. Ab 22.15 Uhr kam die Talksendung «Maybrit Illner» lediglich auf ungewohnt einstellige 9,7 Prozent gesamt und überschaubare 6,1 Prozent der Jüngeren. Verantwortlich waren dafür 1,55 sprich 0,19 Millionen. Die Talkerin sendete dann aber auch gegen die heiße Phase des Freiburg-Matches an.