Die fünfte Staffel der True-Crime-Sendung fährt vor allem beim jungen Publikum gute Werte ein. Der «Aktenzeichen XY… Ungelöst»-Ableger hadert mit dem viel zu hohen ZDF-Schnitt.

Knoppers, Toffifee und nimm2 gehören alle zu einem deutschen Milliardenkonzern: Storck.
«besseresser» beschäftigt sich mit dem Unternehmen. Die Food-Geschichte mit Sebastian Lege unterhielt allerdings nur 1,39 Millionen Zuschauer und führte zu schwachen 7,8 Prozent. Bei den jungen Erwachsenen waren lediglich 0,09 Millionen dabei, der Marktanteil lag bei 3,7 Prozent. Auch Lege bringt den schwachen Sendeplatz nicht in Schwung. Ab nächster Woche ist ein neuer «Aktenzeichen XY… Ungelöst» an dieser Stelle zu sehen.
Ab 20.15 Uhr kehrte
«XY gelöst» zurück, Sven Voss untersuchte in der True-Crime-Reihe den „Mord im Karneval“, der sich 1988 in Köln zugetragen hat. Die 24-jährige Mutter Petra Nohl feiert mit Freundinnen in der Altstadt. Auf dem Heimweg wird sie brutal angegriffen und erwürgt, der Täter entkommt unerkannt. 34 Jahre später wird der Täter überführt: Die erste Folge verbuchte 3,16 Millionen Fernsehzuschauer, der Marktanteil lag bei mittelmäßigen 15,4 Prozent. Unter den jungen Erwachsenen waren 0,42 Millionen, was zu starken 11,9 Prozent führte. Es folgte „Tödliche Nachtschicht“ aus dem Jahr 2007, ebenfalls aus Köln: Die Geschichte lockte 3,47 Millionen Zuschauer an und brachte 0,48 Millionen junge Menschen. Die Marktanteile lagen bei 16,8 Prozent bei allen sowie 12,7 Prozent bei den jungen Erwachsenen. Dennoch: Der Primetime-Sieg heimste Das Erste mit der Wiederholung von «Toter Winkel» (3,54 Millionen) ein.
Das
«heute journal» erreichte 3,19 Millionen Zuschauer, danach ging
«Die Spur» mit „White Tiger und das Sadisten-Netzwerk 764“ auf Sendung. Die Reportage von Alexandra Hardorf und Christiane Schwarz sahen 1,01 Millionen Zuschauer, der Marktanteil lag bei miesen 6,8 Prozent. Unter den jungen Zuschauern waren bloß 0,15 Millionen, was zu 5,0 Prozent führte.
Es folgte die vorletzte Ausgabe von
«sportstudio UEFA Champions League»: Katrin Müller-Hohenstein und René Adler analysierten Paris Saint-Germain – FC Bayern München (5:4) sowie Atlético Madrid – FC Arsenal (1:1). Die Reichweite belief sich auf 1,22 Millionen, der Marktanteil lag bei 11,1 Prozent. Unter den jungen Zuschauern wurden 0,14 Millionen gezählt, das führte zu 6,3 Prozent. Bei
«Markus Lanz» nahmen noch 0,84 Millionen Menschen Platz. Der Moderator begrüßte SPD-Fraktionschef Matthias Miersch, „Redaktionsnetzwerk Deutschland“-Chefredakteurin Eva Quadbeck und Ex-Botschafter Rüdiger von Fritsch. Der Marktanteil wurde auf 12,9 Prozent beziffert, es waren 0,12 Millionen 14- bis 49-Jährige dabei, sodass 8,3 Prozent generiert wurden.