«POLDI»: Netflix setzt die Dokumentation am 4. Juni online

Die neue Dokumentation über Fußball-Weltmeister Lukas Podolski startet Anfang Juni weltweit beim Streamingdienst und verspricht intime Einblicke.

Der Streamingdienst Netflix hat Informationen zu seiner neuen Sportdokumentation «POLDI» veröffentlicht und zugleich den Starttermin bekannt gegeben: Ab dem 4. Juni 2026 ist das Format weltweit abrufbar. Die Produktion widmet sich dem Leben und der Karriere von Lukas Podolski, der über viele Jahre hinweg zu den prägenden Figuren des deutschen Fußballs zählte.

Doch «POLDI» will mehr sein als eine klassische Fußball-Dokumentation. Statt ausschließlich sportliche Höhepunkte und Tore in den Mittelpunkt zu stellen, rückt das Format vor allem den Menschen hinter dem Namen in den Fokus. Die Zuschauer erhalten Einblicke in Podolskis engstes Umfeld, seine Wurzeln sowie die Balance zwischen internationaler Karriere, geschäftlichen Aktivitäten und seiner oft betonten Bodenständigkeit.

Die Produktion entsteht in Zusammenarbeit der btf GmbH und der Signature Studios GmbH. Regie führen Nicolas Berse-Gilles, Simone Schillinger und Kai Sehr, während Cody Christensen und Kilian Lieb für die Drehbücher verantwortlich zeichnen. Als Executive Producer fungieren unter anderem Matthias Murmann, Gerrit Hamann und Philipp Käßbohrer, die bereits zahlreiche erfolgreiche Projekte im deutschen Unterhaltungsbereich realisiert haben.

Inhaltlich begleitet die Dokumentation Podolski auch bei einer entscheidenden Phase seiner Karriere. Ursprünglich war geplant, ihn während seiner letzten Saison als Profifußballer zu begleiten – doch im Verlauf der Dreharbeiten entwickelten sich die Ereignisse anders als erwartet. Genau diese Wendungen sollen «POLDI» zusätzliche erzählerische Tiefe verleihen und dem Publikum bislang unbekannte Facetten des Publikumslieblings näherbringen.

Vom Straßenkicker zum Weltmeister, vom polnischen Einwandererkind zum „Prinz Poldi“ aus Köln: Die Karriere des Offensivspielers ist eng mit der jüngeren deutschen Fußballgeschichte verknüpft. Seine Stationen führten ihn unter anderem nach Deutschland, Polen, England, Italien, in die Türkei und nach Japan. Parallel dazu baute sich Podolski schon früh ein zweites Standbein als Unternehmer auf – ein Aspekt, der in der Netflix-Doku ebenfalls beleuchtet wird.
28.04.2026 10:37 Uhr  •  Fabian Riedner Kurz-URL: qmde.de/171212