«Was Deutschland verbindet»: ARD zeigt Doku zur Dialog-Aktion

Der Film begleitet Menschen aus unterschiedlichen Lebenswelten, die sich für ein Wochenende zum Austausch treffen.

Spät am Montagabend ergänzt Das Erste sein Programm mit einem gesellschaftlichen Experiment: Um 23:35 Uhr läuft die Dokumentation «Was Deutschland verbindet» von Sergej Moya. Der Film ist Teil der ARD-Dialog-Aktion gleichen Namens und rückt den Austausch zwischen Menschen mit unterschiedlichen Perspektiven in den Mittelpunkt.

Die Produktion begleitet Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus ganz Deutschland, die sich zuvor nicht kannten und für ein Wochenende zusammenkommen. Ziel ist es, miteinander ins Gespräch zu kommen – nicht übereinander. Dabei stehen persönliche Erfahrungen, Hoffnungen und Sorgen im Fokus, die in Zeiten wachsender gesellschaftlicher Spannungen oft zu kurz kommen.

Im Verlauf der Gespräche zeigt sich, wie unterschiedlich Lebensrealitäten sein können und wie schwierig es mitunter ist, gemeinsame Positionen zu finden. Gleichzeitig macht der Film deutlich, welches Potenzial im direkten Austausch steckt, wenn Menschen einander zuhören und versuchen, andere Sichtweisen nachzuvollziehen. «Was Deutschland verbindet» versteht sich damit als Beitrag zur aktuellen Debatte über gesellschaftlichen Zusammenhalt. Die Dokumentation fragt, ob Dialog Brücken schlagen kann – und was es braucht, damit aus Gesprächen tatsächlich mehr Verständnis entsteht.
25.04.2026 11:47 Uhr  •  Fabian Riedner Kurz-URL: qmde.de/171113