Am Feiertag setzt der Sender auf Dokumentation und Diskussion statt Magazinprogramm.

Am Donnerstag, den 4. Juni 2026, ändert das ZDF anlässlich von Fronleichnam sein Nachmittagsprogramm und verzichtet auf eine Ausgabe von «hallo deutschland». Stattdessen rücken zwei Formate aus den Bereichen True Crime und Gesellschaft in den Fokus, die ab 17:15 Uhr gesendet werden.
Den Auftakt macht die Reihe
«Wahre Verbrechen» mit der Folge „Suche nach Gerechtigkeit“. Das Format begleitet Ermittlerinnen und Ermittler bei der Aufklärung spektakulärer Fälle und gewährt dabei auch Einblicke in bislang nicht veröffentlichte Ermittlungsakten. Tatortfotos, Polizeivideos und persönliche Berichte von Kommissaren, Staatsanwälten und Rechtsmedizinern zeichnen nach, wie Täter identifiziert und überführt werden konnten.
Im Anschluss folgt um 17:45 Uhr die Dokumentation
«Lesch sieht Schwartz» mit „Solidarisch sein – was bringt’s?“. Darin diskutieren Harald Lesch und Thomas Schwartz über die Bedeutung von Solidarität in einer sich wandelnden Gesellschaft. Anhand von Beispielen aus Politik, Wissenschaft und Alltag gehen sie der Frage nach, ob der gesellschaftliche Zusammenhalt tatsächlich brüchiger geworden ist.
Gedreht unter anderem in Frankfurt, wo wirtschaftliche Stärke und soziale Ungleichheit besonders sichtbar aufeinandertreffen, beleuchtet der Film unterschiedliche Perspektiven auf das Thema. Dabei wird deutlich, dass Solidarität nicht nur ein Gefühl ist, sondern aktiv gestaltet werden muss – als Haltung, als gesellschaftliche Praxis und als Grundlage für ein funktionierendes Miteinander.