Histoire TV setzt auf LGBTQ+-Themen und historische Rätsel

Der Sender zeigt Mitte Mai mehrere Dokumentationen, diese reichen von Popgeschichte bis zu neu entschlüsselten Briefen von Maria Stuart.

Histoire TV widmet sich rund um den 17. Mai verstärkt gesellschaftlichen und historischen Themen. Im Mittelpunkt steht dabei die Dokumentation «Jimmy Somerville, rebelle queer de la pop anglaise», die am Sonntag, den 17. Mai, um 20.50 Uhr ausgestrahlt wird. Der 52-minütige Film zeichnet den Werdegang des britischen Sängers Jimmy Somerville nach, der mit dem Song „Smalltown Boy“ in den 1980er Jahren zur Stimme der LGBTQ+-Bewegung wurde.

Die Doku beleuchtet Somervilles Karriere von seinen Anfängen mit Bronski Beat über den Erfolg mit The Communards bis hin zu seiner Solo-Laufbahn. Wegbegleiter schildern ihn als kompromisslosen Künstler, der sich trotz kommerziellen Erfolgs nie von seinen politischen und persönlichen Überzeugungen abgebracht habe. Eingebettet wird das Porträt in den Kontext des internationalen Aktionstags gegen Homophobie, Transphobie und Biphobie. Im Anschluss zeigt Histoire TV weitere thematisch passende Produktionen: Mit «Zones anti-LGBT: la Pologne sous pression» und «Une histoire trans – 60 ans de combats pour exister» folgen zwei Dokumentationen, die sich mit aktuellen und historischen Kämpfen der LGBTQ+-Community befassen.

Bereits am Samstag, den 16. Mai, um 20.50 Uhr steht zudem ein historischer Stoff auf dem Programm. Die 90-minütige Doku «Marie Stuart, l’énigme des lettres codées» erzählt von der Entschlüsselung bislang geheimer Briefe der schottischen Königin Maria Stuart. Die Dokumente, die mehr als 450 Jahre alt sind, zeichnen ein neues Bild der Monarchin – nicht als Opfer, sondern als strategisch denkende Akteurin im Machtgefüge Europas.
24.04.2026 00:50 Uhr  •  Fabian Riedner Kurz-URL: qmde.de/171092