Nach dem Ende von «Nach Mord im Dorf» wird Kabel Eins künftig auf Reportage-Stoff am Freitagabend ausstrahlen – allerdings mit bekannten Inhalten.

Nach dem Aus von «Nach Mord im Dorf» stellt Kabel Eins seinen Freitagabend neu auf und setzt künftig auf Reportage-Stoff aus dem Hause
«Spiegel TV – Reportage». Ab dem 8. Mai übernimmt das Format den Primetime-Slot und soll mit gesellschaftlichen Themen, starken Bildern und bekannten Geschichten für stabile Quoten sorgen. Auffällig ist dabei: Es handelt sich nicht um neue Produktionen. Die Episoden wurden bereits zuvor bei Sat.1 ausgestrahlt und finden nun ihren Weg ins Programm von Kabel Eins.
Zum Auftakt zeigt der Sender um 20:15 Uhr die Folge „Stolz und Vorurteil – Wir sind der Pott“. Die Reportage widmet sich dem Ruhrgebiet, seiner industriellen Vergangenheit und den Menschen, die die Region bis heute prägen. Zwischen Zechenkultur, Vereinsleben und Multikulturalität zeichnet die Sendung ein Bild vom Alltag in Deutschlands wohl bekanntestem Ballungsraum. Direkt im Anschluss folgt um 21:15 Uhr „Karls Erdbeer-Kult! Vom Acker zum Imperium“. Hier steht der Aufstieg eines Freizeit- und Agrarunternehmens im Mittelpunkt, das aus der Erdbeere eine Erlebniswelt gemacht hat – inklusive neuer Standorte, wirtschaftlicher Expansion und wachsendem Besucherinteresse.
Auch in der darauffolgenden Woche bleibt Kabel Eins bei diesem Konzept. Am 15. Mai laufen mit „Penny goes Party – Ein Discounter im Festivalwahnsinn“ und „Das größte Weinfest der Welt – Zwischen Schunkeln und Schuften“ zwei weitere Ausgaben, die den Blick hinter die Kulissen großer Events richten. Während die eine Reportage das Mega-Festival Parookaville mit hunderttausenden Besuchern beleuchtet, widmet sich die andere dem organisatorischen Kraftakt rund um ein traditionsreiches Volksfest. Beide Formate setzen auf Nähe zu den Protagonisten und zeigen, wie viel Arbeit und Logistik hinter solchen Großereignissen steckt.