Primetime-Check: Mittwoch, 22. April 2026

Welcher Sender konnte gegen die Bayern-Dominanz noch am besten bestehen?

Das Zweite Deutsche Fernsehen trumpfte gestern mit dem «DFB-Pokal» der Herren auf. Ab 20.45 Uhr war es demzufolge der Bayern-Sieg gegen Bayer Leverkusen, der Gold holte. Denn die Halbfinal-Übertragung holte dominante 6,72 Millionen und sehr hohe 31,5 Prozent ab drei Jahren. Die Jüngeren waren in phantastischer Anzahl vertreten – brutale 39,1 Prozent bei 1,79 Millionen waren zugegen.

Auf einen schwächlichen Rang zwei bei allen ist schließlich das Erste mit der Filmwiederholung «Der Hodscha und die Piepenkötter» gelangt. Insgesamt waren lediglich 2,10 Millionen zu blass einstelligen 9,6 Prozent dabei. In der jüngeren Gruppe wies der Sender nur dürftige 5,4 Prozent durch 0,24 Millionen auf. Bei den 14-49-jährigen auf die Silber-Position kam RTL immerhin noch. Der Sender war mit dem Reportagen-Re-Run von «Inside Supermarkt» noch passabel unterwegs, weil bei der Ausstrahlung schadensbegrenzende 9,5 Zielgruppen-Prozent (0,41 Millionen) heraussprangen. Am Gesamtmarkt mobilisierte die Sendung 1,40 Millionen zu mäßigen 6,5 Prozent.

Mit großem Abstand folgte danach RTLZWEI. Dort liefs für «Kampf der RealityAllstars» ok, weil sich die Zielgruppen-Reichweiten gegen Fußball immerhin halten ließen. Konkret beliefen sich die Ergebnisse zwar auf nachgelassene 4,9 Prozent mit Bezug zu den Umworbenen, von denen aber beständige 0,20 Millionen zuschalteten. Von den Älteren waren derweil magere 2,4 Prozent (0,50 Millionen) zugegen. Im weiteren Verlauf ließen die Anteile für die Reality noch etwas weiter nach auf 4,3 Prozent zu weiter 0,20 Millionen Zuschauenden aus der Zielgruppe. Halten konnte sich RTLZWEI damit zumindest vor Sat.1, wo «Promi Taste» weiterhin krisengeschüttelt seine erste Staffel durchlief. Verfolgen wollten das bloß 0,18 Millionen 14-49-Jährige, die die Zahlen auf haarige 4,5 Prozent drückten. Inklusive der Älteren ließen sich nur 0,69 Millionen bei blassen 3,6 Prozent ansprechen.

Für eigene Verhältnisse auch angeschlagen stand indes VOX da, wo «Doc Caro - Jedes Leben zählt» einen der schwächsten Werte in seiner Geschichte holte. Die dieswöchigen Ereignisse ließen die Resonanzen nämlich bloß bei ungewohnt niedrigen 3,9 Prozent und 0,17 Millionen. Am Gesamtmarkt 0,67 Millionen zu überschaubaren 3,1 Prozent sahen zu. Massiv unterdurchschnittliche Resultate konnte ProSieben nur mit «Darüber staunt die Welt - Die verrücktesten Ferien-Freaks» auffahren, die bei 0,13 Millionen Interessierten aus der wichtigen Zielgruppe lagen und den Prozentanteil auf ganz dünne 2,9 Prozent setzten. Insgesamt wurden bloß 0,37 Millionen zu ganz niedrigen 1,8 Prozent aufgebracht. Bei Kabel Eins performte «Die Bourne Identität» auch grausam. Nur ganz schmale 2,7 Prozent (0,12 Millionen) standen auf dem Tableau. Insgesamt 0,89 Millionen zu vertretbareren 4,2 Prozent wurden gemessen.
23.04.2026 09:16 Uhr  •  Mario Thunert Kurz-URL: qmde.de/171049