Die ABC-Serie erreicht zum Abschluss der zweiten Staffel ein Sechs-Wochen-Hoch – und überzeugt vor allem im zeitversetzten Konsum.

Das Crime-Drama
«High Potential» hat mit seinem Finale der zweiten Staffel deutlich an Reichweite gewonnen. Wie der US-Sender ABC mitteilt, erreichte die Episode innerhalb von sieben Tagen plattformübergreifend 12,69 Millionen Zuschauer und ein Rating von 2,04 in der werberelevanten Zielgruppe der 18- bis 49-Jährigen. Besonders auffällig ist der starke Zuwachs gegenüber der Live-Ausstrahlung: Im Vergleich zum Live+Same-Day-Wert legte die Serie um 137 Prozent bei den Gesamtreichweiten zu, beim Zielgruppenrating sogar um satte 716 Prozent. Damit markiert das Finale die beste Performance der Serie seit Anfang Februar.
Auch linear konnte «High Potential» überzeugen. Über sieben Tage hinweg kam die Folge auf 8,71 Millionen Zuschauer sowie ein 0,61er-Rating in der Zielgruppe – ebenfalls ein Sechs-Wochen-Hoch. Damit war die Serie die meistgesehene Sendung des Abends im US-Broadcast-TV. Im Gesamtvergleich der laufenden TV-Saison gehört «High Potential» damit zu den stärksten Formaten im klassischen Fernsehen: In der Zielgruppe der 18- bis 49-Jährigen rangiert die Serie laut Senderangaben auf Platz eins unter den Broadcast-Programmen – gleichauf mit «Marshals» von CBS.
Die Serie handelt von Morgan Gillory, einer alleinerziehenden Mutter von drei Kindern, die als Reinigungskraft beim Los Angeles Police Department arbeitet. Morgan hat einen IQ von 160 und gilt damit als hochbegabt (HPI). Als sie unerwartet einen komplexen Fall mithilfe ihres unkonventionellen Denkens und ihrer scharfen Beobachtungsgabe löst, wird sie als zivile Beraterin für die Abteilung für Schwerverbrechen des LAPD rekrutiert. Dort wird sie mit Detective Adam Karadec zusammengebracht, einem disziplinierten und methodischen Ermittler, dessen regelkonformer Ansatz oft mit Morgans intuitiven und unkonventionellen Methoden kollidiert.