Der Grundname WDR soll in die Vordergrund rücken. Auch die Social-Media-Angebote "WDR Aktuell" und "WDR Lokalzeit" werden unter dem Namen WDR zusammengeführt.

Mit einem neu aufgespannten Netz aus 31 Teams von Reporterinnen und Reportern sowie einer Neugestaltung seiner Website und App will der WDR seine Berichterstattung zu regionalen Informationen und Themen aus Nordrhein-Westfalen aus Politik, Kultur, Wirtschaft, Wissenschaft, Sport und Gesellschaft neu aufstellen und unter dem schlichten Namen WDR vereinheitlichen – auch mit der Maßgabe digital first.
WDR-Intendantin Dr. Katrin Vernau: „Mit der Bündelung unserer Online-Auftritte für regionale Information schaffen wir ein digitales Zuhause für die Menschen im Westen – alles unter dem Namen unserer stärksten Marke: WDR. Unser Ziel: das beste regionale Informationsangebot im Netz für unser Publikum in Nordrhein- Westfalen. Dafür stellen wir uns organisatorisch und strukturell neu auf. Mehr Reporter in der Region, mehr Geschichten für und mit den Menschen, unmittelbar vor ihrer Haustür.“
Die elf WDR-Landesstudios arbeiten ab sofort digital first. Dabei versorgt das Reporternetz die Redaktionen mit aktuellen Informationen und selbst recherchierten Geschichten aus den Ecken des Landes. Andrea Schafarczyk, Programmdirektorin NRW, Wissen und Kultur: „Diese gebündelte Expertise ermöglicht in Zusammenarbeit mit unseren Fachredaktionen eine schnellere und noch intensivere Berichterstattung aus ganz NRW, kürzere Produktionswege und eine klare Ausrichtung auf die Bedürfnisse der regionalen Communitys.“
Vorbehaltlich der Zustimmung durch die WDR-Gremien sollen die bisherigen Programmbereiche Aktuelles und Landesprogramme zum 1. Januar 2027 zu einem neuen Programmbereich NRW (Arbeitstitel) zusammengeführt werden. Die publizistische Gesamtverantwortung soll bei Chefredakteur Stefan Brandenburg liegen. Nach dem Start von Web und App werden auch die Social-Media-Angebote "WDR Aktuell" und "WDR Lokalzeit" unter dem Namen WDR zusammengeführt. Im Fernsehen bleiben die Sendungsnamen «Aktuelle Stunde», «Lokalzeit» und «WDR aktuell» bestehen, auch im Radio wird es «WDR aktuell» und «Lokalzeit» wie gewohnt zu hören geben.