«Der Lehrer» meldet sich im Mai zurück - «Pumuckl» und «Euphorie» gehen weiter

RTL Fiction-Chef Hauke Bartel gewährte gegenüber "The Spot" Einblicke in seine Serien-Pläne.

Seit Ende Juli drehte die MadeFor Film im Auftrag von RTL sechs neue Folgen des früheren Comedy-Hits «Der Lehrer». Nach einigen Jahren Pause und einer gescheiterten Umbesetzung stand Hendrik Duryn wieder in seiner Paraderolle als Stefan Vollmer vor der Kamera. Nun hat RTL Fiction-Chef Hauke Bartel gegenüber dem Portal "The Spot" verraten, wann die fertig produzierte Neuauflage ihren Weg auf die Bildschirme findet: Der Fall sein wird dies ab dem 21. Mai im Streaming bei RTL+. Eine Woche später am Donnerstag, den 28. Mai erfolgt dann die lineare Auswertung im Hauptprogramm.

Darüber hinaus hat der RTL-Mann gegenüber der Film-Plattform zwei Serien-Fortsetzungen angekündigt. Zum einen ist hier die Comming-Of-Age-Produktion «Euphorie» zu nennen. Hierbei handelt es sich um eine Anlehnung an das HBO-Original "Euphoria", welches an deutsche Verhältnisse angepasst wurde. Dazu sagt Bartel: "An diesen Erfolg möchten wir gerne anknüpfen – Deswegen werden wir «Euphorie» auch fortsetzen und eine zweite Staffel machen". Die Abrufzahlen scheinen neben guten Kritiken also ausgereicht zu haben.

Ebenfalls eine Fortsetzung erfahren wird das Remake «Neue Geschichten vom Pumuckl». Hier gibt es eine dritte Staffel und zudem auch wieder einen Kinofilm. Zumindest von der klassischen TV-Performance konnte die zweite Staffel allerdings nicht ganz an den großen Erfolg der ersten Comeback-Runde anknüpfen: Die ersten vier Folgen erzielten überdurchschnittliche Anteile zwischen 10,7 und 11,8 Prozent bei 0,28 Millionen 14-49-jährigen in der Spitze - an die Glanzperformance mit bis zu 17 Prozent reichte man aber klar nicht heran. Auch am Gesamtmarkt ergaben sich Verluste auf anfangs 9,3 und später 7,0 Prozent zu maximal 1,15 Millionen. Vor zwei Jahren gelangte die Neuauflage noch auf über elf Prozent.

Die zweite Staffel-Hälfte an Ostern kam sogar richtig schwerfällig in die Gänge: Über schmale 3,7 Prozent (0,05 Millionen bis 49) kraxelte man langsam über sechs bis auf wieder vorzeigbarere 11 und 14 Prozent (maximal 0,24 Millionen). Bei den Leuten ab drei Jahren steigerte man sich von dürftigen 4,4 (0,37 Millionen) bis auf ordentliche 8,1 Prozent (1,01 Millionen). Die On-Demand-Views liegen zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht dezidiert vor.
20.04.2026 11:21 Uhr  •  Mario Thunert Kurz-URL: qmde.de/170950