Trotz Quotenproblemen: «Bachelors» gehen im Mai weiter

Fest steht bereits jetzt schon, dass sich das Format deutlich wird steigern müssen, wenn es wieder in die Nähe eines Erfolgs rücken will.

Die Quoten waren in der letzten Staffel nicht gut, die Streamingresonanzen auch nicht der große Aufschlag - mangels Alternativen gab der Kölner Sender RTL vor einiger Zeit bekannt, sich trotzdem weiter mit seinen «Bachelors» behelfen zu wollen. Nun steht der Starttermin fest: Ab 6. Mai startet «Die Bachelors» auf RTL+ – jede Woche eine neue Folge, zuerst im Stream. Ab dem 10. Juni zieht RTL im linearen TV nach mit einer neuen Programmierungsstrategie: doppelte Folgen, mittwochs und donnerstags um 20:15 Uhr. Geschuldet ist dieser Switch wohl vor allem auch veränderten Sehgewohnheiten.

Fortgesetzt wird übrigens auch die zuletzt etablierte Doppel-Konstellation. In Südafrika suchen nämlich sowohl Sebastian Paul (33), als auch Tim Reitz (35) nach Frauen. Das sind die zwei neuen Akteure: Sebastian Paul (33) aus Düsseldorf ist seit 15 Jahren Leistungssportler und ehemaliger Polizist. Auf seinem Social-Media-Kanal ist er als Sport- und Ernährungscoach aktiv. In seiner letzten Beziehung war er bereits verlobt. RTL beschreibt Sebastian weitergehend als aktiven Typen, der sich gerne neuen sportlichen Herausforderungen stelle und das Leben bewusst angehe.

Tim Reitz (35) aus Köln ist Geschäftsführer eines Personaldienstleisters im Pflege- und Pädagogikbereich. In den letzten Jahren habe er sich laut Senderbeschreibung nahezu vollständig auf seinen Job konzentriert, bis er schließlich die Reißleine zog. Nach vielen stressigen Jahren habe er wieder Lust auf Schmetterlinge im Bauch.

Fest steht bereits jetzt schon, dass sich das Format deutlich wird steigern müssen, wenn es wieder in die Nähe eines Erfolgs rücken will. Die 15. Staffel erreichte linear bloß 0,77 Millionen Zuschauer und mickrige 3,6 Prozent. Bei den jungen Menschen wurden auch nur 0,25 Millionen angelockt, das bedeutete schlechte 6,6 Prozent. Zwischenzeitlich war die Sendung mit Tiefstwerten von 4,2 und 5,2 Prozent in der Zielgruppe gar ein richtiger Totalausfall. Bei den Programm-Marken On Demand performte man stellenweise erbaulicher mit 0,50 Millionen Kontakten, teilweise wurden aber auch nur um die 0,30 Millionen ausgewiesen - mit den erfolgreichsten RTL-Brands konnte die in die Jahre gekommene Produktion jedenfalls deutlich nicht mithalten.
20.04.2026 06:54 Uhr  •  Mario Thunert Kurz-URL: qmde.de/170934