Die ARD-Dokumentation erzählt die Geschichte einer Frau, die trotz schwieriger Kindheit ihren Weg in die Kirche gefunden hat.

Am späten Abend des 27. Mais (Mittwoch) zeigt Das Erste um 23:35 Uhr eine neue Ausgabe der Reihe «Echtes Leben». Unter dem Titel
«Rebecca Assif: Pastorin mit schwerer Vergangenheit» begleitet der Film von Yasemin Ergin eine Frau, die sich aus schwierigen Verhältnissen heraus ein neues Leben aufgebaut hat. Die Dokumentation ist ab dem 25. Mai 2026 auch in der ARD Mediathek verfügbar und bleibt dort bis zum 27. Mai 2028 abrufbar.
Im Mittelpunkt steht Rebecca Assif, die heute als Pastorin im Hamburger Stadtteil Hamburg-Wilhelmsburg arbeitet. In ihrer Gemeinde versucht sie, neue Wege zu gehen, Menschen anzusprechen, die sonst kaum Kontakt zur Kirche haben, und einen Ort der Offenheit zu schaffen. Auf der Kanzel tritt sie selbstbewusst auf und vermittelt Halt – etwas, das ihr in ihrer eigenen Kindheit lange gefehlt hat.
Denn Rebeccas Lebensweg ist geprägt von Verlust und schwierigen Erfahrungen. Früh verliert sie ihre Mutter, wächst zeitweise in einer Pflegefamilie auf und erlebt dort Gewalt. Erst durch das Eingreifen von Lehrern und Sozialarbeitern findet sie Schutz in einem Kinderheim. In dieser Zeit wird die Kirche für sie zu einem wichtigen Anker, der ihr Orientierung gibt und sie bis heute begleitet.
Die Dokumentation folgt Rebecca Assif durch ihren Alltag zwischen Gemeindearbeit und persönlicher Auseinandersetzung mit der eigenen Vergangenheit. Dabei zeigt sich, wie sie versucht, traditionelle kirchliche Strukturen aufzubrechen und gleichzeitig ihren Platz innerhalb dieses Systems zu finden. Immer wieder kehrt der Film auch zu prägenden Orten und Menschen aus ihrer Kindheit zurück.