Tatsächlich lief es noch deutlicher schlechter als bei der eh schon verhaltenen Premiere - selbst beim Gesamtpublikum lag man massiv in der Einstelligkeit.

Trotz eher mittelmäßiger Einschaltquoten schickte das ZDF am gestrigen Mittwoch, 15. April einen weiteren Primetime-Ausflug seiner Daytime-Kochshow auf Sendung. Moderiert wurde
«Die Küchenschlacht XXL» wieder von Zora Klipp. Drei ambitionierte Hobbyköche – ehemalige Kandidatinnen und Kandidaten der Sendung – traten in einem kulinarischen Wettstreit gegen drei Spitzenköche an. Die ambitionierten Köche forderten mit ihren besten Gerichten die Profis heraus.
Positivere Quoten-Signale konnten mit der Rückkehr aber nicht gesendet werden, vielmehr ging es noch viel weiter bergab. Denn zugeschaltet haben gestern insgesamt läppische 1,55 Millionen Menschen, die einen sehr ernüchternden Marktanteil von üblen 7,4 Prozent bescherten - damit musste man im Vergleich zur Premieren-Ausgabe im letzten Jahr (2,33 Millionen/11,4 Prozent) noch weiter nachlassen. In der jüngeren Zuschauergruppe schnitt die Show ebenfalls katastrophal ab, hier standen verheerende 3,2 Prozent durch 0,11 Millionen zu Papier. Alles in Allem muss festgehalten werden, dass die erfolgreiche Daytime-Marke in der Primetime nicht funktioniert - eine bittere Erkenntnis für das ZDF.
Informativ ging es dann am späteren Abend zu mit dem
«Heute Journal» ab 21.45 Uhr. Damit waren für die Mainzer bezeichnender Weise sogar klare Steigerungen trotz späterer Sendezeit auf passable 13,8 Prozent (2,64 Millionen) gesamt wie sogar schön solide 9,6 Prozent (0,35 Millionen) der Jungen möglich. In der Lateprime kamen ab 23.00 Uhr noch
«Champions League»-Zusammenfassungen. Wohl auch durch das spannende Bayern-Spiel getrieben, interessierten sich jeweils starke 21,1 Prozent gesamt sowie 16,4 Prozent der unter 50-Jährigen - das waren Ergebnisse die deutlich über dem Niveau lagen, das sonst von den Zusammenschnitten erzielt wird. Die Reichweiten beliefen sich auf 2,28 und 0,32 Millionen.