«Showtime»: So performte der neue Köln-«Tatort»

Ballauf und Schenk stehen schon für erfolgreiche «Tatort»-Folgen - dann mischt auch noch Max Giermann als Star einer Kindershow mit geheimen Abgründen die Story auf.

Welche Art von Rolle könnte Max Giermann in einem «Tatort» wohl bestens darstellen? Exakt! Eine Rolle mit zwei Seiten, eine gespielte Persönlichkeit - einfach gesagt: einen TV-Star und Narzisst. Im neuen Köln-«Tatort» darf sich Biermann, der für grandiose Parodien und überzeugende Charakter-Wechsel steht, regelrecht austoben. Als Frank Anders, Star einer Kindershow ist er vor der Kamera der Kinderfreund, verständnissvoll, warmherzig und einfach lustig. Hinter der Kamera wechselt Anders das Gesicht, er ist cholerisch, schon fast ein Narzisst. Als dann noch ein Mitarbeiter der Show ermordet im Kofferraum seines ausgebrannten Autos gefunden wird, ist der Plot für den «Tatort: Showtime» perfekt.

Das Verwirrspiel kommt als 90-Minüter beim TV-Publikum am Sonntagabend gewohnt gut an. Insgesamt freut sich das Erste zur Primetime über 8,54 Millionen Zuschauer im Schnitt, der Marktanteil am Gesamtmarkt belief sich damit auf überragende 33,8 Prozent. Während Anfang April die zwei «Tatort»-Folgen «Unvergänglich» jeweils die Million-Marke bei den 14- bis 49-Jährige verpassten, kann «Showtime» problemlos die Eins vor das Komma schreiben. In der Sparte der genannten Zuschauer kamen im Schnitt 1,19 Millionen Zuschauer zusammen. Damit feiert die blaue Eins exzellente 23,4 Prozent am entsprechenden Markt. In beiden Zuschauer-Kategorien kann kein anderes TV-Format mehr Zuschauer anziehen - es zeigte sich demnach der gewohnte Doppel-Sieg für das Erste am Sonntag.

Im Anschluss blieb das Erste dem Krimi-Genre treu. Mit einer Folge «Mord auf Shetland» konnte der öffentlich-rechtliche Sender 2,13 Millionen Zuschauer bis 23:35 Uhr halten, die Quote landete mit dieser Reichweite bei 12,9 Prozent. Bei den 14- bis 49-Jährigen tat sich ähnlich viel - mit noch 0,24 Millionen Zuschauern im genannten Alter kamen für die blaue Eins noch 6,9 Prozent am entsprechenden Markt zusammen.
13.04.2026 08:28 Uhr  •  Felix Maier Kurz-URL: qmde.de/170705