«DSDS» fällt auf Start-Niveau und hinter ARD zurück

Nach einer Steigerung am Dienstag sah es am Samstag im Marktanteil nun wieder nachgelassen aus.

Am Samstag (4. April) startete RTL die 22. Staffel «Deutschland sucht den Superstar». Einen wirklichen Boost konnten die Neuerungen allerdings nicht beschaffen: Im Gegenteil setzte es den niedrigsten Startwert in der Geschichte des Formats mit 11,9 Prozent bei 0,36 Millionen aus der Zielgruppe. Am letzten Dienstag (7. April) waren dann etwas bessere Anteile drin: Bei den Werberelevanten setzte es eine kleine Steigerung in der Reichweite auf 0,40 Millionen, die ausreichte für gute 13,5 Prozent. Und nun?

Eine weitere Verbesserung war nun nicht drin. Bei den Werberelevanten stieg die Reichweite zwar ganz leicht auf 0,42 Millionen. Daraus resultierte an diesem Abend allerdings dennoch ein Anteils-Verlust, der letztlich auf dem Auftakt-Niveau von 11,7 Prozent zum stehen kam. Das sind noch passable Relationen vor ProSieben, die aber hinter Kai Pflaume in der ARD zurückfielen und damit den Zielgruppen-Sieg verpassten. Blickt man auf den Gesamtmarkt, dann ergaben sich auch hier verringerte Anteils-Relationen: Mittelmäßige 7,4 Prozent, die aus 1,55 Millionen resultierten, lassen sich aufweisen.

Noch ziemlich vernünftig im Anschluss ein Re-Run von «Take me out – Girls Girls Girls»: Er hielt sich bei 0,30 Millionen Einschaltenden, die beständige 11,1 Prozent bei den Umworbenen hervorbrachten. Beim Gesamtpublikum waren die Zahlen dürftig: 5,5 Prozent und 0,71 Millionen sahen lediglich zu. Für einen ungewohnt mittleren Zulauf sorgte am Vorabend das News-Format «RTL Aktuell». Dieses wies am Vorabend nur unauffällige 11,2 Prozent bei 0,24 Millionen Jüngeren auf - sonst tendiert man schonmal gerne gen 17 und 18 Prozent. Mit 1,72 Millionen und schönen 11,6 Prozent lag am Gesamtmarkt deutlicher über der Sender-Norm.
12.04.2026 09:00 Uhr  •  Mario Thunert Kurz-URL: qmde.de/170700