Netflix verlängert «Love on the Spectrum»

Die gefeierte Dating-Doku geht in eine fünfte Staffel, verliert aber eines ihrer bekanntesten Gesichter.

Der Streamingdienst Netflix bleibt seiner Erfolgsmarke treu: «Love on the Spectrum» wurde offiziell um eine fünfte Staffel verlängert, wie das US-Branchenblatt „Variety“ berichtet. Die US-Version der einfühlsamen Dating-Doku über junge Erwachsene im Autismus-Spektrum gehört seit Jahren zu den meistgelobten Reality-Formaten des Anbieters.

Die kürzlich veröffentlichte vierte Staffel, die Anfang April im Rahmen des Autism Awareness Month gestartet ist, begleitet erneut bekannte Paare sowie neue Teilnehmer auf ihrem Weg durch Beziehungen, erste Dates und persönliche Entwicklungen. Zu den zentralen Figuren zählen unter anderem Madison und Tyler, James und Shelley sowie Connor und Georgie. Die Serie überzeugt weiterhin durch ihren respektvollen, nahbaren Blick auf Liebe, Selbstfindung und zwischenmenschliche Herausforderungen.

Allerdings müssen sich Fans auf eine Veränderung einstellen: Connor Tomlinson, einer der populärsten Teilnehmer der vergangenen Staffeln, wird nicht mehr zurückkehren. Nach drei Staffeln habe er das Gefühl, seine Geschichte ausreichend erzählt zu haben und wolle sich künftig stärker seiner Schauspielkarriere widmen – insbesondere im Bereich Synchronarbeit.

Produziert wird das Format weiterhin von Northern Pictures, während Cian O'Clery als Creator und Executive Producer fungiert. Gemeinsam mit Karina Holden verantwortet er die kreative Ausrichtung der Serie, die sich durch ihre sensible Erzählweise und authentischen Einblicke einen festen Platz im Reality-Genre gesichert hat.
04.04.2026 10:07 Uhr  •  Fabian Riedner Kurz-URL: qmde.de/170505