«Germany's Next Topmodel» weiter in verbesserter Verfassung

Am Mittwoch, den 1. April konnte man erfreuliche 17,6 Prozent auffahren. Und jetzt, am Donnerstag (2. April)?

Inzwischen hat sich die neue Staffel von «Germany's Next Topmodel» aus dem Mittelmaß befreit, nachdem es zwischenzeitlich für «GNTM»-Verhältnisse etwas erhaltene Werte zwischen elf und zwölf Prozent setzte. Am Mittwoch, den 25. März, mit der berüchtigten Umstyling-Ausgabe stieg das Interesse dann deutlich auf ganz tolle 20,3 Prozent. Am Mittwoch, den 1. April konnte man dieses Fahrwasser nutzen zu weiter erfreulichen 17,6 Prozent bei 0,65 Millionen. Und jetzt, am Donnerstag (2. April)?

Tatsächlich hielt die gestrige Folge das gesteigerte Niveau der letzten Ausgaben: Konkret beliefen sich die Resultate auf erneut starke 18,1 Prozent mit Bezug zu den Umworbenen, von denen 0,63 Millionen zuschalteten - diese Zahlen werden ProSieben wohl ein Lächeln aufs Gesicht zaubern. Beim Gesamtpublikum sahen die Sendung 1,34 Millionen und mäßige 6,6 Prozent, die für Senderverhältnisse schon klar überdurchschnittlich waren. Im Anschluss lief einfach eine «GNTM»-Wiederholung. Eingebrochen ist sie trotz optimiertem Vorlauf auf ganz schwache 4,2 Prozent in der Zielgruppe und 2,5 Prozent gesamt. Die Reichweiten beliefen sich auf sehr schmale 0,09 Millionen (Zielgruppe) und 0,27 Millionen gesamt. Hier zeigt sich, dass ProSieben Lead-Out-Potenzial ungenutzt lässt, weil Mittwochs auf gleichem Slot auch die Beauty-Docs gar nicht funktionieren - die Challenge ist, fürs nächste Jahr hier etwas Adäquates zu finden.

Die Models waren selbstredend vor allen anderen in der Zielgruppe und damit auch noch klar vor Schwestersender Sat.1, wo «Das große Promibacken - Osterspezial» zu sehen war. Hier war in Anbetracht ernüchternder 5,8 Prozent durch 0,20 Millionen aber kein Blumentopf zu gewinnen - man könnte dies als deutliches Indiz betrachten, dass es der Bällchensender mit der Dauerbeschallung durch das Format doch übertreibt. (Zur Erinnerung: Erst letzte Woche lief das reguläre Staffelfinal der Promi-Version). Darauf hin deuten auch insgesamt gesunkene 0,92 Millionen zu ausbaufähigen 4,8 Prozent - in den vorigen Wochen lag man meistens über der Millionen-Marke. In schlechter Verfassung war «TopTen! Der Geschmacks-Countdown» danach. Das Ranking knallte noch runter auf richtig haarige 3,3 Prozent durch lediglich 0,08 Millionen Zielgruppen-Leute. Bei der Gesamtzuschauerschaft waren es nur noch 0,40 Millionen zu mageren 3,5 Prozent.
03.04.2026 08:33 Uhr  •  Mario Thunert Kurz-URL: qmde.de/170489