Letzte Woche noch Schöneberger MIT Raab, diese Woche Schöneberger GEGEN Raab - allerdings liegt eines der beiden Resultate noch nicht vor.

Trotz Show-Konkurrenz mit Barbara Schöneberger und Oliver Kalkofe war es (voraussichtlich) wieder mal das Zweite Deutsche Fernsehen mit einer neuen Ermittlungsgeschichte
«Ostfriesentotenstille», die Gold holte. Denn die Produktion generierte 5,36 Millionen und starke 25,6 Prozent ab drei Jahren. Die Jüngeren waren in bloß mittelprächtiger Anzahl vertreten – 6,2 Prozent bei 0,22 Millionen waren zugegen.
Vorerst noch nicht beantwortet werden kann die Frage, wie das Erste mit
«Verstehen Sie Spaß?» ins Ziel gekommen ist und ob man damit die RTL-Konkurrenz beim jüngeren Publikum schlagen konnte - die Daten fehlen noch. Fest steht jedenfalls, dass der Show-Kontrahent
«Stefan und Bully gegen irgendson Schnulli» seinerseits erholt daherkam, ob guter 14,4 Prozent anhand 0,41 Millionen in der Zielgruppe. Von den Gesamtzuschauenden waren durchschnittlich immerhin 1,17 Millionen zu mäßigen 7,6 Prozent.
Bei VOX gelangte die Musik-Doku
«So klingt Deutschland: Unsere 50 beliebtesten Rock - und Pop-Bands» mit frischer Folge auf solide verbesserte 8,2 Prozent durch 0,26 Millionen in der Zielgruppe - die lange Dauer bis nach Mitternacht hatte hier zum Teil aber auch eine schönende Wirkung. Übergeordnet waren mittelmäßige 0,83 Millionen (4,8 Prozent) zugegen. Auf Augenhöhe schnitt ProSieben mit der Superhelden-Wiederholung
«Spider-Man: Far from Home» ab. Jene mobilisierte annehmbare 7,8 Zielgruppen-Prozent zu 0,27 Millionen - wegen der längeren Laufzeit hatte VOX einen höheren Durchschnitts-Anteil. Insgesamt nur 0,61 Millionen zu schmalen 3,1 Prozent waren bei ProSieben dabei.
Im Hause Sat.1 fiel der Zuspruch für das 2017er-Drama
«Begabt - Die Gleichung eines Lebens» ziemlich blass aus, der Anteil belief sich bloß auf triste 5,8 Prozent durch 0,20 Millionen in der Zielgruppe. Übergeordnet waren 0,82 Millionen und graue 4,1 Prozent zugegen - nicht mal die Millionen-Marke wurde genommen. Noch dahinter kam RTLZWEI ins Ziel. Mit dem Film
«Gran Torino» aus 2008 gelangen höchstens noch durchwachsene 3,9 Zielgruppen-Prozent zu 0,14 Millionen und 0,44 Millionen zu niedrigen 2,2 Prozent gesamt. Am niedrigsten performte
«FBI: Special Crime Unit» bei Kabel. Zunächst dürftige 3,6 Zielgruppen-Prozent (0,12 Millionen) standen auf dem Tableau, anschließend weiter gesunkene 3,2 Prozent wegen 0,11 Millionen. Gesamt maximal 0,65 Millionen und 3,1 Prozent verfolgten die Crime-Geschichten - damit liefs zumindest etwas besser als in den Vorwochen.