Die Dokuserie über Deutschrap-Ikone Xatar startet Anfang Mai im Nachtprogramm.

In der Nacht zum Mittwoch, 6. Mai, zeigt Das Erste um 0.05 Uhr die erste Folge der dreiteiligen Dokuserie
«Xatar – Ein Leben ist nicht genug». Die Produktion wirft einen intensiven Blick auf das Leben von Giwar Hajabi, besser bekannt als Xatar, und zeichnet das Porträt eines Mannes zwischen Musik, Verbrechen und Unternehmertum. Die Serie, die bereits ab dem 1. Mai vollständig in der ARD Mediathek abrufbar ist, wurde vom NDR in Zusammenarbeit mit SWR, WDR und HR produziert. Sie nähert sich Xatar nicht nur als öffentliche Figur, sondern auch als Privatmensch – geprägt von Widersprüchen, Brüchen und einem ständigen Streben nach Erfolg und Anerkennung.
Im Zentrum der ersten Episode stehen persönliche Erinnerungen aus dem engsten Umfeld. Xatars Ehefrau Farvah sowie sein langjähriger Geschäftspartner Tobi blicken auf prägende Momente zurück – etwa auf seinen Auftritt in der Elbphilharmonie im Jahr 2024, rund ein Jahr vor seinem Tod im Mai 2025. Gleichzeitig werden frühe Stationen seines Lebens beleuchtet: die Jugend im Bonner Stadtteil Brüser Berg, erste musikalische Schritte und die Herausforderungen einer Beziehung, die durch Flucht und Haft auf eine harte Probe gestellt wurde.
Neben familiären Perspektiven kommen zahlreiche Weggefährten zu Wort, darunter Schwesta Ewa, SSIO, Samy, Farid Bang oder Apache 207. Ergänzt werden die Erinnerungen durch journalistische Einordnungen und Archivmaterial, das ein vielschichtiges Bild des Rappers und Unternehmers zeichnet.