Der Streaming-Riese dreht in den USA erneut an der Preisschraube und setzt damit ein Signal für andere Märkte.
Der Streamingdienst Netflix hat in den Vereinigten Staaten erneut seine Abo-Preise angehoben – bereits zum zweiten Mal innerhalb von etwas mehr als einem Jahr. Künftig kostet das werbefinanzierte Modell 8,99 US-Dollar, das Standard-Abo steigt auf 19,99 Dollar und das Premium-Paket liegt nun bei 26,99 Dollar monatlich. Die Erhöhungen fallen damit je nach Tarif zwischen einem und drei Dollar aus. Für Netflix ist das ein kalkulierter Schritt: Das Unternehmen geht davon aus, dass höhere Einnahmen pro Nutzer mögliche Kündigungen ausgleichen können. Mit mehr als 325 Millionen Abonnenten weltweit sieht sich der Marktführer in einer Position, diese sogenannte „Pricing Power“ auszuspielen.