Ist «One Battle After Another» bereits Kult?

Vor knapp zwei Wochen wurde der Spielfilm von Paul Thomas Anderson mit dem Academy Award für den besten Film ausgezeichnet.

Der jüngste Spielfilm von Paul Thomas Anderson, «One Battle After Another», erreichte durch diverse Film- und Festivalveranstaltungen 459 Nominierungen, von denen 227 gewonnen wurden. Mitte März 2025 schloss sich das Fenster der Award-Saison, und die Oscars wurden in Los Angeles vergeben. Dort erhielt nicht nur der Spielfilm einen Preis, auch Paul Thomas Anderson wurde für seine Regie sowie sein Drehbuch ausgezeichnet. Weitere Preise gingen an Sean Penn, Cassandra Kulukundis (Casting) und Andy Jurgensen (Schnitt).

Der Action-Thriller rutscht immer wieder ins Satirische ab, finden Mario Thunert und Fabian Riedner. Die Handlung beginnt mit Pat Calhoun und Perfida Beverly Hills, die mit ihrer linksextremen Bewegung illegale Einwanderer aus einer Hafteinrichtung befreien. Perfida trifft hier erstmals auf Ghetto Pat, den sie zu einer Erektion zwingt. Später kommt es zwischen den beiden auch noch zum Geschlechtsverkehr.

Jahre später möchte der Militäroffizier in den Geheimzirkel „Christmas Adventures Club“ aufgenommen werden. Jedoch könnte sein Motelabenteuer mit Perfida dazu geführt haben, dass er eine schwarze Tochter hat. Das würde seine Aufnahme in die rechtsextreme Gruppe verhindern. Der drogenabhängige Pat muss nun gegen einen Elite-Offizier antreten, um das Leben seiner Tochter zu retten.
28.03.2026 12:47 Uhr  •  Fabian Riedner Kurz-URL: qmde.de/170195