Quotencheck: «Watzmann ermittelt»

Mitunter waren nicht mehr messbare Dimensionen zu beobachten. Am Ende bleibt das Fazit, dass das alles nur noch sehr wenige sehen wollen.

Seit 2019 ist die Vorabend-Krimiserie «Watzmann ermittelt» bereits eine feste Größe im Programm des Ersten Deutschen Fernsehens. Sechs Staffeln sind in dieser Zeit zusammengekommen – die aktuelle ging Anfang März zu Ende. Konnten die mittwochs um 18.50 Uhr gesendeten Episoden auch in 2026 noch überzeugen? überzeugen.

Ob das der Fall war, zeigte sich direkt zum Auftakt am Mittwoch, den 7. Januar 2026, an dem zum Auftakt insgesamt 3,18 Millionen Krimi-Fans einschalteten und einen klar schönen Anteil von 15,6 Prozent mitbrachten. Mäßig sah es hingegen beim jüngeren Publikum aus, welches auf 7,4 Prozent bemessen wurde, weil 0,21 Millionen davon zuschalteten.

Steigerungen konnten dann in Woche zwei verbucht werden, wenn auch leichte: Die Gesamt-Reichweite stieg ein kleines bisschen auf 3,20 Millionen und führte zu einer Größenordnung von absolut guten 16,2 Prozent. Die Jüngeren hingegen waren in leicht reduzierter Anzahl zugegen, wenngleich diese trotzdem noch so eben im hinnehmbaren Bereich blieben: 6,1 Prozent durch 0,18 Millionen wurden bei ihnen verzeichnet.

Während die folgende Woche sowohl mit Bezug zu den älteren, als auch bei den jüngeren Zuschauenden konstant blieb, kam am 28. Januar insofern ein kleiner Makel zustande, als dass mit mittelprächtigen 11,6 Prozent durch 2,69 Millionen ein vorläufiger Staffel-Tiefwert bei den Über-50-Jährigen aufkam. Richtiggehend desolat fiel das Interesse der 14-49-Jährigen aus mit mickrigen 2,5 Prozent und 0,11 Millionen. Erklärt werden kann zumindest ein Teil des Abfalls durch das parallele Handball-EM-Spiel Deutschland gegen Frankreich am ZDF-Vorabend.

Deutlich besser im Hinblick auf die Sehbeteiligung der über 50-Jährigen wurde es wieder sieben Tage später. Konkret wurde an jenem Tag die Rückkehr über die Drei-Millionen-Hürde gefeiert – 3,17 Millionen standen auf der Uhr und setzten den entsprechenden Quotenwert auf nun wieder klar überdurchschnittliche 16,0 Prozent. Die Jüngeren bewegten sich in dieser Phase auf einem weiter dürftigen Level von 5,4 Prozent.

Am Gesamt-Markt stellte sich die Folge tatsächlich als Initiator einer anhaltenden Aufwärtstendenz dar, die am 25. Februar in einem Staffelrekord von super 17,6 Prozent und 3,29 Millionen mündete. 14-49-Jährige konnten zumindest wieder mal in einem mäßigen Umfang von 7,3 Prozent durch 0,18 Millionen gemessen werden, wenngleich sich die Reichweite hier im Großen und Ganzen dennoch in Grenzen hielt.

Das Staffelfinale am 4. März drückte die Sehbeteiligung der Älteren ärgerlicher Weise nochmal unter drei Millionen. Insgesamt ließen sich dennoch vorzeigbare 2,98 Millionen blicken, die zu einem vernünftigen Anteil in Höhe 15,2 Prozent führten. Auch der Zuspruch der Jüngeren sank wieder etwas auf nur noch triste 5,5 Prozent anhand 0,14 Millionen.

Im Resümee sind Durchschnittszahlen von 15,6 Prozent (3,12 Millionen) bei den Älteren sowie 5,9 Prozent (0,17 Millionen) bei den Jüngeren für die sechste «Watzmann ermittelt» Staffel zu nennen. In der Konsequenz lassen sich die Gesamtwerte als erfreulich bezeichnen, wenngleich man nicht ganz an die sehr erfolreichen Vorabend-Krimis im ZDF heranreicht. Die Zuschauenden unter 50 waren derweil auf mäßigem bis magerem Niveau zugegen.
26.03.2026 12:00 Uhr  •  Mario Thunert Kurz-URL: qmde.de/170181