Enttäuschend: ZDF-Drama «Eine bessere Welt» bleibt unter drei Millionen

Der Film mit Peri Baumeister konnte bei Weitem nicht mit den sonst gezeigten Krimis mithalten.

Das ZDF hat am Montag, 23. März 2026, 20.15 Uhr das Film-Drama «Eine bessere Welt» ausgestrahlt, in dem Peri Baumeister die Wissenschaftlerin und Buchautorin Elena verkörpert, die nach einem Talkshow-Auftritt mit einem bedrohlichen Shitstorm zurechtkommen muss, der sich auch auf ihr persönliches Leben ausweitet. Dunja Hayali spielt sich in diesem Zusammenhang selbst als Talk-Moderatorin. Die Frage war, wie viele Zuschauende davon mobilisiert werden konnten.

Letztlich interessierte diese Geschichte linear 2,96 Millionen, die der Produktion eine mäßige Resonanz von 13,0 Prozent Anteil sicherten und damit nur knapp die Marktführung am Gesamtmarkt vor dem Jauch-Quiz. Übergeordnet lag der Film damit weit hinter dem Normal-Level für Krimis oder Thriller im Zweiten. Beim jungen Publikum sah es ganz schlecht aus: Hier belief sich das Interesse bloß auf niedrige 4,5 Prozent durch 0,19 Millionen.

Folgend holte die Nachrichten-Sendung «heute journal» für eigene Verhältnisse auch nur ungewohnt ausbaufähige 2,30 Millionen zu 11,4 Prozent bzw. etwas gesteigerte 0,25 Millionen Junge (mittelmäßige 6,7 Prozent). Begleitet wurde der Primetime-Film übrigens von einer Dokumentation, die nach den News-Berichten unter dem Titel «Hass im Netz: Eine bessere Welt - Die Dokumentation» kam. Sie hielt ab 22.15 Uhr lediglich ganz üble 6,4 Prozent (1,07 Millionen) gesamt wie magere 5,6 Prozent (0,17 Millionen) der Jüngeren. Ebenfalls nicht sonderlich berauschend lief am Vorabend um 19.25 Uhr das «ZDF spezial: Absturz der SPD» mit jeweils 11,5 und 7,2 Prozent bei maximal 2,19 Millionen.

In der Primetime parallel wieder eine Tier-Doku im Ersten: «Orang-Utans: So nah wie nie» sammelte um 20.15 Uhr gewohnt mittelprächtige 2,55 Millionen gesamt wie überdurchschnittlichere 0,44 Millionen Jüngere ein, die ihr Quoten in Höhe 11,1 respektive deutlich erfreulicherer 10,6 Prozent brachten - insgesamt Platz drei hinter ZDF und RTL. Anschließend fuhr man dann noch Klamroth auf, und zwar mit «Hart aber fair». Jenes krachte wegen 1,90 Millionen in die Einstelligkeit, genauer gesagt auf triste 9,0 Prozent. Bei den Jüngeren konnten nur blasse 5,7 Prozent durch 0,22 Millionen aufgebracht werden. Spät am Abend fuhr die Anstalt noch eine brandneue Folge der Dokusoap «Feuer & Flamme» auf, was mit 6,7 Prozent (0,76 Millionen) insgesamt gar nicht belohnt wurde, mit ordentlichen 8,4 Prozent (0,18 Millionen) hingegen schon eher.
24.03.2026 08:38 Uhr  •  Mario Thunert Kurz-URL: qmde.de/170099