«Game of Cars – Leben fürs Auto»: SR bringt Doku-Serie

Die neue SR-Reihe zeigt in der ARD Mediathek Menschen zwischen PS-Leidenschaft und Strukturwandel.

[imgr]http://www.quotenmeter.de/pics/sr/logo/sr_2025_logo.jpg[/img]Autos als Kultobjekt, Arbeitsplatz und Identität: Mit der dreiteiligen Doku-Serie «Game of Cars – Leben fürs Auto» beleuchtet der SR die deutsche Automobilwelt in Zeiten des Umbruchs. Ab sofort ist das Format in der ARD Mediathek abrufbar und verbindet persönliche Geschichten mit den großen Herausforderungen einer Branche im Wandel.

Im Mittelpunkt stehen Menschen, deren Leben eng mit dem Auto verknüpft ist. Schrauber Steffen Gregorius etwa lebt seine Leidenschaft bis ins Detail – inklusive tätowierter Fahrgestellnummer seines ersten Wagens. Gleichzeitig zeigt die Serie die Welt professioneller Tuningbetriebe, in denen Klassiker wie die Toyota Supra restauriert und veredelt werden. Hier wird das Auto nicht nur als Fortbewegungsmittel, sondern als emotionales Kulturgut inszeniert.

Doch «Game of Cars – Leben fürs Auto» bleibt nicht bei der Faszination stehen. Die Reihe thematisiert auch die tiefgreifenden Veränderungen der Branche: Betriebsrat Oliver Simon kämpft um Arbeitsplätze im Bosch-Werk in Homburg, während Natascha Gasper die Unsicherheit in der Zulieferindustrie erlebt. Kündigungen, Strukturwandel und Zukunftsängste prägen den Alltag vieler Beschäftigter – ein Kontrast zur oft romantisierten Autoleidenschaft. Die von Lars Ohlinger, Niklas Resch und Peter Sauer entwickelte Serie schlägt damit eine Brücke zwischen individueller Begeisterung und gesellschaftlicher Realität.
23.03.2026 12:05 Uhr  •  Fabian Riedner Kurz-URL: qmde.de/170072