Kommissar Hamza Kulina kehrt in seinen "Block" zurück und trifft auf seine Jugendliebe - und einen Cold-Case mit Bezug zu einem Großbrand. Flammt der neue Frankfurt-«Tatort» auf?

Der zweite
«Tatort» im März kommt aus Frankfurt und hat daher wie gewohnt den Fokus auf einen lange nicht geklärten Fall. Das Cold-Case-Team um Kommissar Hamza Kulina ermittelt in dem Fall
«Fackel» in Sachen Brandstiftung. Das Setting ist dabei der alte "Block" von Kulina, inklusive Jugendliebe und reichlich Erinnerungen. Aufhänger des Falls ist der Tod der Mutter, welcher fünf Jahre zurückliegt. Zu Drama kam es damals wegen eines Großbrandes, es gibt einen damals verantwortlichen Bauprüfer, der sich mittlerweile das Leben nahm - oder war es doch Mord? Das Setting kommt überragend gut an und bringt dem Ersten in der Sonntags-Primetime stattliche 8,62 Millionen Zuschauer, nur zwei andere Fälle holten bisher 2026 mehr Zuschauer ab. Die Quote gestern lag bei exzellenten 33,8 Prozent, was kurzum die zweitbeste Quote des bisherigen Jahres für einen frischen «Tatort» ist.
Bei den 14- bis 49-Jährigen setzt der Frankfurt-Streifen gleichermaßen Maßstäbe. 1,37 Millionen jüngere Zuschauer markieren die zweitbeste Leistung des Jahres, der erreichte Marktanteil von 26,1 Prozent ist gar ein neuer Bestwert für die Krimi-Reihe im Jahr 2026. Und all das, mit verspäteter Sendezeit! Die
«Tagesschau» überzog bis knapp 20:20 Uhr mit 7,29 Millionen Zuschauern und 1,15 Millionen Jüngeren. Hierbei lagen die Marktanteile bei 29,7 und 24,8 Prozent. Im Anschluss an den Krimi gab es zudem im Ersten ab 21:45 Uhr ein
«Tagesthemen Extra». Hier verweilten 4,17 Millionen Zuschauer und damit 19,3 Prozent des gesamten TV-Marktes. Die Reichweite der 14- bis 49-Jährigen reduzierte sich schlagartig auf 0,70 Millionen, was noch immer 15,7 Prozent an Quote einbrachte.
In der Folge ging dann auch
«Caren Miosga» ab 21:55 Uhr leicht verspätet auf Sendung. Mit 2,29 Millionen Zuschauern hielt Miosga immerhin 13,1 Prozent des Marktes für das Erste fest, deutlich positiver fiel die Leistung der 14- bis 49-Jährigen aus. Hier erreichten 0,42 Millionen Zuschauer im entsprechenden Alter eine Quote von 12,3 Prozent - was für «Caren Miosga» beinah ein neuer Jahres-Bestwert ist. Lediglich am 01. März lief es mit 0,49 Millionen und 13,6 Prozent besser bisher.