Musik-Duell zwischen VOX und Sat.1

An diesem Abend war Sat.1 nicht der alleinige Musik-Sender, denn man bekam es mit einer gegnerischen VOX-Programmierung zu tun.

Inzwischen ist «The Voice Kids» nicht nur samstags, sondern auch freitags bei Sat.1 zu sehen. Am ersten Freitags-Termin in der Vorwoche konnte das Musik-Format allerdings gar nicht punkten, denn sie brach dort deutlich weg auf ganz schlechte 4,5 Prozent durch 0,18 Millionen Umworbene. Der anschließende Samstag verschaffte mit überraschend soliden 8,2 Prozent (Bestwert der Staffel) aber Erholung. Doch konnte der dieswöchige Samstag (21. März) die Flughöhe gegen direkte Musik-Konkurrenz durch VOX halten?

Eingetreten ist eine solche in der gestrigen Primetime vom 14. März zumindest nicht: Man verschlechterte sich wieder deutlich und generierte kurz vor dem Finale nur noch sehr ernüchternde 5,0 Prozent. Einhergegangen ist dies mit einem schmalen Zielgruppen-Interesse von 0,19 Millionen. Damit geriet Sat.1 deutlich ins Hintertreffen. Am Gesamtmarkt liefs für die Sendung auch nicht berauschend bei blassen 4,6 Prozent und exakt 1,00 Millionen - immerhin riss man noch soeben die Millionen-Marke. Im Anschluss wurde eine Wiederholung der Musiksendung «Hast du Töne» angehangen, die in Anbetracht grottenschlechter 2,3 Prozent (0,06 Millionen) in der Zielgruppe und 2,1 Prozent (0,25 Millionen) aber noch mehr einbrach. Übergeordnet war der Musik-Abend bei Sat.1 weit von einem Erfolg entfernt.

Allerdings galt dies auch für VOX, wo «So klingt Deutschland: Unsere 50 beliebtesten Dance-Party-Hits» sogar noch mieser lief. Die Erstausstrahlung verfolgten in der Zielgruppe nur verheerende 3,4 Prozent (0,12 Millionen), was eine massive Enttäuschung darstellt, mit der der Sender hadern muss. Richtig schlecht schnitt man auch bezüglich der Gesamtzuschauerschaft mit 2,4 Prozent (0,46 Millionen) ab. Mit einer neuen Spezial-Folge «Harte Hunde - Die Urlaubsvertretung» kam das Interesse am Vorabend übrigens ebenfalls nur auf ungewohnt lädierte 4,5 Prozent in der Zielgruppe wie immerhin mittelmäßige 4,7 Prozent gesamt. Die Reichweite der 14-49-Jährigen belief sich auf sehr dünne 0,12 Millionen, bei den Gesamtzuschauenden hielt man sich ob 0,86 Millionen noch vertretbar.
22.03.2026 09:01 Uhr  •  Mario Thunert Kurz-URL: qmde.de/170052