Bricht Klum auch Donnerstags ein?

Die Frage war, ob ihr Model-Casting die Marktführerschaft in der jüngeren Gruppe gegen Fußball verteidigen konnte.

Inzwischen verharrt die neue Staffel von «Germany's Next Topmodel» zumindest mittwochs ziemlich im Mittelmaß es setzte für ProSieben noch überdurchschnittliche, für «GNTM»-Verhältnisse allerdings verhaltene Werte zwischen elf und zwölf Prozent. Auch wenn es donnerstags für gewöhnlich ein Stück besser lief, waren auch hier zuletzt Verluste zu verkraften - ein gefährlicher Vorbote für den gestrigen Donnerstag (19. März), oder konnte der Fokus auf Leni Klum entgegenwirken?

Immerhin bewegten sich die Ergebnisse noch auf dem Vorwochen-Niveau: Konkret beliefen sich die Resultate auf solide 13,4 Prozent mit Bezug zu den Umworbenen, von denen 0,54 Millionen zuschalteten - klar überdurchschnittliche Zahlen, die aber weiter eine ganze Ecke hinter der einstigen Topform liegen und zudem auch hinter RTL-Fußball. Beim Gesamtpublikum sahen die Sendung etwas gestiegene 1,28 Millionen und ordentliche 6,0 Prozent. Im Anschluss liefen nicht mehr «Dr. Rick & Dr. Nick», sondern es wurde einfach eine GNTM-Wiederholung angehangen. Eingebrochen ist auch sie auf ganz schwache 5,8 Prozent in der Zielgruppe und 2,5 Prozent gesamt. Die Reichweiten beliefen sich auf sehr schmale 0,09 Millionen (Zielgruppe) und 0,22 Millionen gesamt.

Die Models waren immerhin noch klar vor Schwestersender Sat.1, wo «Hast du Töne» zu sehen war. Hier war diese Woche in Anbetracht etwas gestiegener 6,5 Prozent (Staffelbestwert) durch 0,26 Millionen zumindest ein wenig Erholung drin - vorher steckte man in kritischeren Zonen von drei bis fünf Prozent fest. Ein wirklicher Erfolg ist das Musik-Quiz aktuell mit sechs Prozent aber dennoch nicht. Insgesamt wurden 0,89 Millionen zu durchwachsenen 4,3 Prozent für die Opdenhövel-Sendung erhoben. In zäher Verfassung war «Hits! Hits! Hits! - Die Erfolgsformeln der Musikmacher» danach. Die Doku fiel auf triste 5,1 Prozent und 0,10 Millionen Zielgruppen-Leute. Bei der Gesamtzuschauerschaft waren es 0,39 Millionen zu schmalen 3,7 Prozent.
20.03.2026 08:35 Uhr  •  Mario Thunert Kurz-URL: qmde.de/170008