Die neue Ausgabe von «plan b» zeigt innovative Therapien und ungewöhnliche Methoden, die Menschen mit Knieproblemen neue Hoffnung geben sollen.

Mit
«plan b» zum Thema „Was macht uns gesund? – Neustart fürs Knie“ widmet sich das ZDF am Sonntag, 19. April 2026, um 15.30 Uhr einem der häufigsten Gesundheitsprobleme: Schmerzen und Verschleiß im Kniegelenk. Die Dokumentation von Judith Arnold und Andrea Zimmermann begleitet Betroffene und Mediziner auf der Suche nach neuen Behandlungsmöglichkeiten. Bereits ab dem 14. April 2026 steht der Film in der ZDFmediathek zum Abruf bereit.
Millionen Menschen in Deutschland leiden unter Knieschmerzen oder Arthrose. Lange galt: Ist der Knorpel einmal abgenutzt, lässt sich der Schaden kaum rückgängig machen. Doch neue medizinische Verfahren stellen diese Annahme infrage. In den Niederlanden entwickelte Spezialgeräte können die Knochen im Knie vorsichtig auseinanderziehen – eine sogenannte Knie-Distraktion. Dadurch entsteht Raum, in dem sich Knorpelgewebe möglicherweise regenerieren kann. In Deutschland gehört der Freiburger Orthopäde Kaywan Izadpanah zu den Pionieren dieser Methode.
Eine andere, ungewöhnliche Therapie kommt aus der Schweiz. Forschende am Universitätsspital Basel transplantieren gezüchteten Knorpel aus der Nasenscheidewand in das beschädigte Kniegelenk. Für Patientinnen und Patienten wie die Sportlehrerin Astrid Hobi bedeutet diese Behandlung die Chance, wieder schmerzfrei arbeiten und sich bewegen zu können. Die Dokumentation begleitet den Eingriff und zeigt, welche Hoffnungen Betroffene mit der neuen Technik verbinden.
Neben Hightech-Medizin wirft «plan b» auch einen Blick auf alternative Ansätze. Kräuterexpertin Isabel Fischer setzt etwa auf Heilpflanzen wie die Hagebutte, die bei Gelenkbeschwerden helfen sollen. Andere schwören auf die Kraft der Kälte: Mitglieder eines Rostocker Vereins gehen regelmäßig zum Eisbaden in die Ostsee oder testen Kältekammern mit Temperaturen von bis zu minus 110 Grad, um Schmerzen zu lindern.