Im linearen TV liegt die Produktion mittlerweile deutlich unter sechs Millionen – dafür wurden neue On Deman-Rekorde erreicht.
Am 8. Januar immer donnerstags um 20.15 Uhr im Zweiten startete die 19. Staffel von
«Der Bergdoktor».
Zum Start lief es bereits absolut erfreulich, allerdings noch knapp unter 20 Prozent: Die Daten wiesen zunächst 19,7 Prozent (5,16 Millionen) aus, womit man über fünf Millionen kam, aber deutlich unter sechs Millionen lag. Die jüngeren Zuschauenden waren in solider Anzahl vertreten: Sie schalteten 9,9 Prozent (0,46 Millionen) ein.
In der zweiten Woche stieg man von der Reichweite etwas auf 5,27 Millionen Gesamtzuschauende, die an jenem Abend ausreichten für einen Sprung über 20 Prozent – genauer gesagt starke 21,7 Prozent standen auf dem Tableau. Weitestgehende Konstanz war hingegen beim jüngeren Publikum auszumachen, welches mit 0,43 Millionen anwesend war. Dies ließ den Anteil ganz leicht auf 9,1 Prozent sinken.

Im Folgenden waren zunächst keine weiteren Erhöhungen am Gesamtmarkt möglich – die Reichweiten und Prozente sanken am 22. Januar etwas auf 5,01 Millionen, trotzdem wurden weit überdurchschnittliche 21,6 Prozent gehalten. Mit Bezug zu den 14-49-Jährigen konnte an diesem Datum erstmals in der Staffel der Sprung in die Zweistelligkeit vollzogen werden mit schönen 10,6 Prozent durch 0,44 Millionen.
In den nächsten zwei Wochen Ende Januar/Anfang Februar fiel man dann wieder unter die 20-Prozent-Marke. Obwohl die Reichweite beständig auf 5,08 Millionen gehalten wurde, sank man ein Stück auf natürlich trotzdem klar vitale 19,6 Prozent. Sieben Tage darauf unterschritt die Serie zudem die Fünf-Millionen-Marke von der Zuschauerzahl her, welche noch bei 4,84 Millionen lag. Die Prozent-Relationen reduzierten sich auf einen Staffeltiefstwert 17,9 Prozent. Auch bezüglich der Leute zwischen 14 und 49 ließ sich diese Abwärtstendenz beobachten, die über 9,5 auf 8,2 Prozent sanken – die Reichweite in diesem Segment blieb mit 0,44 Millionen dennoch erstaunlich beständig.

Zumindest in Puncto Gesamtpublikum ging es am 19. Februar wieder in die entgegengesetzte Richtung – auf den niedrigsten Wert der Runde folgte der höchste. Die Sehbeteiligung kam an diesem Termin deutlich über fünf Millionen, denn 5,56 Millionen wurden gemessen. Das pushte auch den Marktanteil auf einen Staffelbestwert von ganz tollen 23,6 Prozent. Die Jüngeren Interessenten verblieben mit 9,7 Prozent und der Zehner-Schwelle.
Kurz vor dem Staffelfinale ereignete sich nochmal eine zwiegespaltene Bewegung: Am 26. Februar fiel man nämlich insgesamt wieder unter fünf Millionen auf 4,84 Millionen und 19,4 Prozent. Anders das Bild jedoch in der jüngeren Altersklasse, in der ein Staffelbestwert in Höhe klasse 11,0 Prozent anhand 0,51 Millionen möglich war.
Der Tanz mit der Fünf-Millionen-Marke fiel dann zur Abschlussfolge der 19. Runde wieder zum Positiven aus – 5,19 Millionen besagen die ausgewiesenen Daten. Sie waren dafür zuständig, dass der Anteil zurückkam auf starke 21,7 Prozent. Die 14-49-Jährigen ließen sich derweil 'nur' auf gewohnte 9,9 Prozent durch 0,43 Millionen bemessen.

Unter dem Strich verbleiben für die ausgelaufene Staffel vom «Bergdoktor» Durchschnittswerte von weiter sehr erfreulichen 20,7 Prozent (5,12 Millionen) am Gesamtmarkt wie soliden 9,7 Prozent (0,45 Millionen) am Markt der Jüngeren. Teilweise resultierten die Endwerte noch durch einige Nachgewichtungen. Im Jahr zuvor ergaben sich noch etwas höhere Zahlen in Höhe zweistelliger 11,1 Prozent (0,60 Millionen Jüngere) und 20,6 Prozent (5,62 Millionen). Zu erwähnen ist, dass diese Bewegung wohl auch hier mit einer gewissen Verschiebung ins Streaming erklärt werden kann, wo sich die Sigl-Serie zu neuen Rekorden aufschwang. Mit phasenweise über 1,60 Millionen Programm-Marken-Kontakten war sie im VOD-Ranking oft die erfolgreichste fiktionale Produktion.