Neue True-Crime-Produktion rekonstruiert einen Missbrauchsskandal rund um internationale Studentinnen in Spanien.

Netflix bringt am 27. März 2026 die neue Dokumentarserie
«The Predator of Seville» an den Start. Die Produktion zeichnet den Fall eines Reiseleiters nach, der beschuldigt wird, mehrere ausländische Studentinnen in Spanien sexuell missbraucht zu haben. Im Mittelpunkt der Serie steht Manuel Blanco, der unter internationalen Studierenden lange als „Manu White“ bekannt war. Er organisierte günstige Wochenendtrips durch Spanien und galt als freundlicher Guide für junge Reisende. Hinter dieser Fassade soll sich jedoch ein systematisches Muster von Übergriffen verborgen haben.
Ausgangspunkt der Aufarbeitung ist die Geschichte von Gabrielle Vega. Die damals 19-jährige US-Amerikanerin reiste nach Spanien, um vor Beginn ihres Studiums ihre Sprachkenntnisse zu verbessern. Während eines Wochenendausflugs, organisiert von der Reiseplattform Discover Excursions, soll sie von ihrem Reiseleiter nach gemeinsamen Drinks sexuell angegriffen worden sein. Jahre später entschied sie sich, ihre Geschichte öffentlich zu machen – und stellte fest, dass zahlreiche andere Frauen ähnliche Erfahrungen gemacht hatten.
Die Serie rekonstruiert den Fall anhand von Zeugenaussagen, bisher unveröffentlichtem Material und einer mehrjährigen Recherche. Produziert wurde «The Predator of Seville» von Atresmedia in Zusammenarbeit mit der Journalistin Ana Pastor und ihrem Medienprojekt Newtral, das bereits die Netflix-Dokumentation «Nevenka: Breaking the Silence» verantwortete. Regie führte Alejandro Olvera.