Eigentlich wäre dringend eine Erholung nötig gewesen - eingetreten ist sie bis zu einem gewissen Grad.

Letzte Woche kehrte die Produktion
«Mario Barth Deckt auf» nach Verschiebungen auf Dienstag und Donnerstag mit neuen Folgen auf ihren ursprünglichen Mittwochs-Slot zurück. Dort besteht seit Verlegung der «Stefan Raab Show» bekanntlich wieder vermehrt Programmbedarf. Auch wenn die Rückkehr also logisch erscheint, stellte sie sich zunächst nicht als Erfolg heraus, denn die Quoten stürzten auf einen Negativrekord von bedenklichen 6,2 Prozent. Jetzt muss sich zeigen, ob dies nur ein temporärer Ausrutscher war, oder die Sendung in eine krasse Krise stürzt.
Schaut man auf die ausgewiesenen Daten, dann er ergibt sich ein nun gesteigertes Bild. Denn dieses Mal kamen erhöhte 0,37 Millionen Jüngere auf, die den Marktanteil auf immerhin recht passable 9,9 Prozent setzten - damit kratzte man zumindest an der früher selbstverständlichen Zweistelligkeit. Barth lag damit hinter Klum auf Platz zwei. Von den Älteren schalteten mäßig gestiegene 6,1 Prozent beziehungsweise 1,26 Millionen für den Komiker und seine Gäste ein. Danach wurde ab 22.45 Uhr
«stern TV» gesendet. Sehen wollten dies letztlich noch 0,22 Millionen Umworbene zu einem ziemlich ordentlichen Wert von 10,2 Prozent - damit gelangte das schwächelnde Magazin endlich mal wieder auf zweistellige Größenordnungen. Insgesamt blieben passable 7,0 Prozent (0,78 Millionen) dran.
Für einen überdurchschnittlichen Zulauf bei der Nachrichtensendung des Hauses sorgte an diesem Tag das Weltgeschehen mit diversen Krisenherden. Das News-Format
«RTL Aktuell» wies am Vorabend klasse 18,5 Prozent bei 0,43 Millionen Jüngeren auf - ein hohes Resultat, das sogar erneut über der Primetime lag. Gleiches gilt mit 2,54 Millionen und 14,4 Prozent am Gesamtmarkt.